Halvar_AE Top Boarder
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Beiträge von Halvar_AE

    Wie bekommst du denn die Leitungen leer?

    Zwischen Skimmer und BSF kann ich mir das ja erklären - wenn man direkt nach den Skimmer noch eine Absperrung eingebaut hat.

    Aber zwischen (ausgebauter) Pumpe und Bioflow?


    Edit: okay, zwei mal drüber nachdenken hilft... der Einlauf von Bioflow liegt ja idealerweise deutlich über dem Wasserspiegel. Nur wenn man beim Einbau nicht ganz so gut aufgepasst hat (hüstel) eben nicht 🤗

    Ob Matten im Skimmer sind oder nicht kommt ganz auf den Skimmer an. Funktioniert auch ganz gut ohne...


    Der wichtigste Unterschied zwischen Skimmer und Überlaufkante ist m.E. Dass der Skimmer durch seine Klappe bzw. Schwimmring Niveauunterschiede ausgleichen kann, und somit ein konstanter „Zug“ auf der Wasseroberfläche ist - und der BSF gleichmäßig beschickt wird.

    Klappe im BSF und Skimmer arbeiten hier sozusagen zusammen.

    Hallo hallo,


    Du kannst dir mal diesen Thread hier anschauen, da wird das Thema Überlauf recht kontrovers diskutiert, ich würde mal sagen die Mehrheit hat davon abgeraten:

    Naturpool mit Pflanzenzone und Terrasse

    Einen richtigen Erfahrungsbericht der deinen Dimensionen ähnelt habe ich hier aber noch nicht gesehen.


    Das mit der Sauna im Winter sollte schon passen - wenn das nicht täglich fünf Leute sind die da ungeduscht reingehen... ;-)

    Hallo hier im Forum!


    Hmm, um das wirklich zu beurteilen sind zwei Faktoren sicher recht entscheidend:

    Erste Frage ist natürlich, was bringst du denn für Wasser ein - solltest also zumindest mal eine Probe deiner Quelle untersuchen lassen.

    Zweite Frage: wieviel Wasser liefert denn die Quelle - oder andersrum - wie lange steht das Wasser im Becken bevor es komplett ausgetauscht ist?


    Normalerweise funktioniert ein Schwimmteich ja so, dass du mehr oder weniger immer das gleiche Wasser hast, dem immer wieder die zugeführten Nährstoffe ( Blätter, Blütenstaub, ...) entzogen werden - bzw. sogar noch etwas mehr so dass das Wasser im Idealfall immer reiner wird.

    Du würdest nun ständig neues Wasser einbringen - dem könnte man die Nährstoffe entziehen, wenn man es z.B erst durch einen Kiesfilter führt.

    Aber dann hast du ja das Wasser eine Zeit lang im Becken stehen - und da kommen laufend neue Nährstoffe rein (Blätter, Blütenstaub, ...) - die irgendwie wieder raus müssen.

    Eintopf mit gut 40 m² Schwimmfläche und ca. 15 m² Filterfläche.

    Grünphase nach ca. zwei Wochen, erst nur leicht dann schon recht deutlich; trotzdem konnte ich den Boden in 2,2 m Tiefe immer erkennen

    Dauer: eine gute Woche

    Mittelchen: Starterbakterien, Austernschalen und Phosphatbindeblock von Anfang an (07/2020); während Grünphase noch eine UV-Lampe eingebaut - die hab ich dann ein paar Wochen laufen lassen, seit Anfang September ist sie aber komplett aus; Flocculant hatte ich gekauft, aber nicht eingesetzt ;-)

    Roboter: ist auch während der Grünphase gelaufen, da aber deutlich weniger - zur Hauptnutzungszeit lief er dann fast täglich...

    Mach einfach ein Stück Tape dran, damit es beim ersten einfüllen des Kies nicht raus rutscht. Wenn Du den Kies Eimer für Eimer oder Schaufel für Schaufel einbringst passiert eh nichts. Wenn du das aber mit nem Bagger oder einer Kranbombe machst dann hilft das Tape.

    Danke für die Blumen 😉


    Ja, alles noch da!

    Nur ich über das Wochenende nicht, aber nächste Woche könnte ich ein Paket auf den Weg schicken...

    Abgesehen von Ralfs Erläuterung zum Sandfilter - martin567 woher hast Du denn, dass durch den Vorfilter nur 8000 l/h durchgehen? Ich kann davon nichts in der Beschreibung lesen, aber manchmal habe ich auch Tomaten auf den Augen...


    Grundsätzlich: wie hast Du Dir denn vorgestellt, Deine 1,5 m³ Wasser vor dem "Umkippen" bzw. übermäßigem Algenwachstum zu bewahren?

    Hast Du dafür eine eigene Filtersystematik oder soll das alles über Deine Wasserfallversorgung laufen?


    Wenn Du mit der angefragten Pumpe nur den Wasserfall versorgen willst, dann brauchst Du keinen extra Vorfilter, außer einem relativ groben Sieb/ Korb (den die Pumpe evtl. schon mitbringt).


    Wenn Du aber über die gleiche Pumpe auch noch einen Biofilter betreiben willst, dann bleibt Dir nur den Wasserfall immer nur minutenweise für die Abkühlung aufzudrehen und dann die Pumpenleistung wieder zu reduzieren. 10 mal den Beckeinhalt pro Stunde umwälzen, da wird denke ich kein Biofilter mitmachen...

    Die Ausströmer soregen für etwas mehr Bewegung im Wasser - und insbes. dafür, dass am Skimmer ein größerer Zug entsteht. Da ich den Quellstein ja über eine eigene Pumpe beschicke, die nicht an den Skimmer angeschlossen ist, würde da sonst nur der (relative gemächliche) Durchfluss erzeugt, den ich für den Bioflow brauche.

    Mit kotzbrocken 's Manometertip habe ich mich noch nicht weiter auseinandergesetzt, aber dafür bin ich vor ein par Wochen auf die neuen Filtersäcke mit der größeren Maschenweite umgestiegen.


    Die neuen Säcke sind ein gutes Stück größer als die alten, da passen also einige Filterballs rein. Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich denke ich habe pro Seite 24 Stück drin. Die Standzeit der Säcke hat sich extrem verbssert - zwei Wochen kann ich die nun ohne Probleme hängen lassen ohne etwas zu tun. Und auch dann sind die Säcke nicht "zu", aber man sieht halt einige Ablagerungen. Dann ist es ca. 20 Minuten Arbeit die zu reinigen. Die Säcke selbst lassen sich aufgrund der Materialänderung wesentlich leichter reinigen. Die Filterballs sind da schon etwas aufwändiger, wenn man das manuell macht. Evtl. schmeiß ich sie aber auch mal in die Waschmaschine...


    Klar ist, dass die neuen Säcke nicht so viel "Dreck" oder Biofilm herausfiltern wie die alten. Da vertraue ich aber mal auf Ralf Glenk, dass das was hier noch durchgeht problemlos vom Biofilter verarbeitet werden kann und auch nicht die Drain-Rohre zusetzt.


    Bin nun mit dem Pflegeaufwand sehr zufrieden. Alle 1-2 Tage den Korb des Rundfilters leeren, alle drei Tage mal kurz den BSF spülen (Aufwand eine Minute - es sei denn die Kinder haben mal wieder Tonnen an Spiezeug auf dem Deckel des Pumpenschachts gestapelt, dann etwas mehr ;-) ) und alle zwei Wochen eben die Filtersäcke spülen. Dazu fährt nach Bedarf der Robbi.

    Wer mag kann natürlich auch noch jeden Tag an den Pflanzen rumschnippeln oder -zupfen - aber das ist eher optional ;-)

    torf: ja, habe ich

    Ich hatte dazu auch mal einen eigenen Thread, der ist hier: Filterbälle im Biodrain Filtersack

    Den könnte ich nochmal updaten ;-)


    Vor ein paar Wochen bin ich nach Rücksprache mit Ralf auf die neuen, etwas gröberen Strümpfe (https://topteich.de/Ersatz-Filterbeutel-fuer-Bioflow-Biostar) umgestiegen. Ich glaube die sind künftig bei den Bioflows auch als Standardbeutel dabei und ersetzen die 100 my Beutel, da bin ich mir aber nicht ganz sicher

    Heute WOLEDI , du hast echt ein cooles Projekt vor dir, ich finde deine Zeichnung sieht schon mal super aus! Schade dass mancher die vielleicht tatsächlich gut gemeinten Ratschläge nicht unterbreiten kann ohne einen virtuellen Schw...vergleich starten zu müssen.


    Meine Baudoku findest du - mit genügend Fettnäpfchen - über den Link in meiner Signatur (da nur Fotos; Thread hier: Los geht's: Schwimmteich Kat. 3 mit Holzrahmen - Baudoku). Für mich waren getrennte Becken eigentlich nie eine Option, ich wollte einfach einen gewissen "Teich"charakter erhalten. Nichts desto trotz hatte ich bisher (so lange steht der Teich aber ja noch nicht) bis auf eine kurze und moderate Grünphase nur glasklares Wasser.

    An Technik habe ich einen Rundskimmer und eine Tiefenansaugung, die an den BSF angeschlossen sind. Aus dem BSF gehen dann zwei Leitungen ab, je mit einer eigenen Pumpe - einmal zum Bioflow und einmal zu ein paar Ausströmerdüsen rund um den Teich; die laufen 24/7. Dann hab ich noch eine Tauchpumpe unter dem Teichboden die zeituhrgesteuert den Quellstein versorgt. Eine UV-Lampe habe ich auch, die lief aber nur die ersten vier Wochen und ist seither aus.

    Seit im Bioflow die neuen Socken drin sind hat sich der Reinigungsaufwand auf 10 Minuten pro Woche reduziert. Dazu fährt halt noch noch der Roboter immer wenn ich meine der Boden könnte es mal wieder vertragen ;-)

    Sachen die direkt in den Schwimmbereich kommen SOLLTEN sofort mittels Skimmer abgesaugt werden.

    Zwischen sollten und werden ist ja dann doch ein kleiner Unterschied.

    Damit das so wunderbar funktioniert braucht es eine Strömung dass Du Dir eine Gegenstromanlage sparen kannst :-)


    Ich bleib dabei - getrennte Becken erleichtern die Reinigung bestimmt und schützen den Schwimmbereich insbes. vor Fadenalgen.

    Die Menge an Sedimenten die bei nicht getrennten Becken vom Reinigungs- in den Schwimmbereich eingebracht wird ist jedoch vernachlässigbar.

    Da gibt es nahezu "NULL" Sedimente im Schwimmbereich.

    Warum denn das? Die Sedimente entstehen doch nicht nur aus dem, was aus dem Reinigungsbereich "rüberschwappt", sondern insbesondere durch die Sachen, die direkt in den Schwimmbereich eingebracht werden. Also Blätter von umstehenden Bäumen, Millionen von toten Insekten ;-), Blütenstaub, und - insbes. in kinderreichen Haushalten (ich spreche da aus Erfahrung) nicht zu vernachlässigen - all der Dreck den man an Füßen oder Badehose kleben hat...


    Insgesamt würde ich aber schon zustimmen, dass die Reinigung mit zwei getrennten Becken einfacher ist. Über die Optik lässt sich bekanntlich streiten ;-)

    Das mit den Bioflow-Rohren sollte auf jeden Fall so passen!


    Zu Deiner 2. Frage:

    Das kommt hauptsächlich auf Deine Pflanzen an, was die denn so mögen...

    Je niedriger desto schneller heizt sich das Wasser auf und desto schneller wachsen auch die Algen (außer Du ziehst den Kies gleich bis über die Wasserlinie). Aber dann hat man halt die "Kieswüste"... ;-)

    Bei mir läufts es von ca. 30 cm Tiefe zum Rand hin flach aus, das sieht gut aus und funktioniert bisher hervorragend.


    Zu Deinen Punkten oben:

    Bzgl. Bodenplatte und Styroporsteine kann ich Dir nicht helfen, hab ich beides nicht.


    Bei der Pumpe ist es zusammengefasst wichtig, dass sie nicht über dem Niveau des BSF-Ausgangs steht, da die Pumpe ja nicht ansaugt, sondern das Wasser per Schwerkraft da rein fließt. Meistens steht sie deshalb auf gleicher Höhe, weil beides im Technikschacht auf dem Boden steht. Soll aber auch Leute geben, die haben es mit der Tiefe ihres Technikschachts etwas übertrieben (*hüstel), da steht der BSF dann auf Konsolen und damit höher als die Pumpe.

    Die Messung passt wahrscheinlich schon. Das ist durchaus öfter so - Grünphase trotz 0,0 Phosphat lt. Messgerät... Gibt hier einige ungläubige Berichte dazu ;-)


    Ob Du noch großartig Aufwand in den Sandfilter investierst solltest Du Dir überlegen. So wie ich verstanden habe kommt der ja weg, sobald der Kies da ist, oder?

    Du bekommst mit den Filterballs also evtl. für eine Woche ein um 0,x % weniger mit Feststoffen verschmutztes Wasser. Nach dem Einfüllen des Kies ist eh alles Makulatur, selbst wenn der gewaschen ist bringst Du dabei mindestens wieder genau so viele Feststoffe ein, wie Du mit den Filterballs zusätzlich rausgeholt hast...