peter9999 Top Boarder
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Beiträge von peter9999

    also ich glaube nicht dass die kante den skimmer ersetzen kann. beim skimmer hast du ja einen schlund durch den punktuell sog entsteht und größere teile gehen da wie nix durch weil ja hier ein im querschnitt einige cm hoch wasser durchsträmt... ich könnte mir vorstellen, dass pflanzenteile etc einfach an der kante hängen bleiben und sich darin dann noch mehr dreck sammelt, weder im sinne der schönen kante noch im sinne der reinigung. wenn du allerdings 46m3 pro h darüber plätschern läßt, könnte das schon eine schöne brandung geben...aber nicht auf 11m länge

    ich würde die kante auch als optische grenze zum horizont sehen, mit überlauf na klar, aber vermutlich am besten am ende der kante den skimmer platzieren , windrichtung beachten.

    foto geht gerade nicht, sorry.


    ich habe einen skimmer/vorfilter hier aus dem portfolio, da sind eine reihe bürsten und dahinter eine filtermatte angeordnet, das wasser muss diese passieren um angesaugt werden zu können.

    nach dem selben prinzip habe ich eine große auer-package normkiste mit deckel als vorfilter aufgebaut. zulauf mittels 110er flansch eingeklebt/verschraubt und ablauf mit 50er flansch/schraubflansch für den pumpenanschluss. der zulauf erfolgte zunächst wie bereits beschrieben durch den tiefenablauf oder wie auch immer das jetzt heißen mag.


    da ich leider probleme mit dem wasserlevel habe bekommt der skimmer nicht genug strömung, jetzt habe ich an das rohr des tiefenablaufs einen rohrskimmer angeflanscht, der saugt ordentlich. die vorteile der absaugung aus tieferem bereich war mir nie klar, warum das ganze wasser durcheinander bringen? schmutz wird hier praktisch nichts angesaugt, der vorfilter hatte nix zu tun im vergleich zum skimmer.


    die kiste ist fast 2x so groß wie der skimmer, habe da mittels einer 90grad geknickten niroplatte einen zwangsdurchgang geformt, wasser muss da durch den spalt der mit einer profilierten Filtermatte ausgestattet ist. durch das große volumen mehr bürsten und mehr filtermatte als im skimmer.


    nachteil dieser vorfilter ist sicher der reinigungsaufwand im vergleich zu einem bsf und dass der dreck eben im filter steht und sich in partikel nach und nach lösen kann.

    ich habe neben dem technikschacht noch eine weitere auer-box in größe des technikschacht versenkt, als reserve , man weiß ja nie wie gut das system wirklich funktioniert... und mit zusätzlichen 1,2 m3 habe ich da platz für alle möglichen arten von filtern. eigentlich trage ich mich nun mit dem gedanken dort einen bsf rein zu tun. die vorfilter weg etc. aber jetzt ist mal pause, habe dieses jahr soviel geschuftet an dem projekt, brauche eine schöpferische pause :-)

    ich habe keinen BSF nur 2 Vorfilter, einmal im Skimmer und einmal selbstgebaut für den Tiefenablauf, danach der Technikschacht mit Vorfilter und Druckfilter.

    an den beiden Bioflows kommt nicht sehr viel an, hab die Strümpfe nach 6 Wochen das erste Mal gereinigt, kaum etwas drin, nur sehr feines Zeug, das glaube ich die Rohre nicht verstopfen wird.

    ich gehöre auch eher zu der Gattung, dass ich gerne mal ein Thema statt nur bedenke eher zerdenke :D

    Klar hätte ich mir auch können einen Statiker holen um ausrechnen zu lassen, welche Armierung hier notwendig ist, aber der Statiker hätte mich mehr gekostet als der "Überschuss" an Armierung der jetzt verbaut wurde :S

    Gerade die Starke Armierung in der Schräge und die Verstärkung am Rand für die Mauer hab ich als alter Angsthase mit eingebaut. Lieber investiere ich jetzt etwas mehr in die Armierung und den Aufbau einer vernünftigen Bodenplatte, als das ich später die Überraschung bekomme wenn es reißt.


    Ich habe mich durch die ganze Verzögerung beim Bau nämlich wieder etwas mit der Auskleidung von innen auseinander gesetzt und schwanke aktuell zwischen einem versiegelten Putz oder durch einen 2K Anstrich, der auch für Tretbeckenanlagen und Wasserspeichersilos genutzt wird. Hier lese ich mich mal noch weiter ein. Folie wird es aber, Stand jetzt, auf keinen Fall werden.

    na lästern wollte ich auch nicht mit meiner Bemerkung und da du das mit einer Beschichtung statt Folie machst, kann man gar nicht sicher genug gehen.

    sieht gut aus augenklaus , die kiesböschung wird nicht lange halten, das zeug ist sehr flüchtig und wenn das dann so nach und nach in den schwimmbereich rieselt hast du keine freude und dein roboter auch nicht. oder täuscht das auf dem bild?

    es kommt halt darauf an, wie man das insgesamt realisiert.

    ich habe z. B. sehr wohl Spalten zwischen den Balken und an allen vier Seiten vorher die Wände geschalt und mit Beton hinterfüllt. die Zwischenräume von Folie bis Holz sind ca. 10-15cm und eben total offen und durchlässig, kein extra Flies.

    durch die 70 Grad Neigung kommt der Poolroboter mühelos die Wände hoch. ob er alle Bereiche erfasst, kann ich nicht sagen. die Saugleistung ist allerdings nicht so enorm, dass er auch den Mulm der sich an der Oberkante der Pfosten absetzt mitnehmen würde.

    also kehren wir das alle zwei Wochen ab und hoffen, dass es entweder in den Skimmer strömt oder am Boden absetzt wo der Roboter das mtinimmt. bestimmt nicht optimal, eher ein Kompromiss...

    mein Kiesbereich ist zwar im selben Becken aber doch durch einen Steg in der Erdmodellierung der ca 50 cm unterhalb der Wasserlinie ist, getrennt, hinter dem Steg fällt der Kiesbereich nochmal ca 50 - 70 cm ab. oberhalb vom Steg ist eben die Wandkonstruktion hochgezogen bis knapp unter die Wasserlinie, der Roboter erkennt diese und fährt nicht ins Kiesbett.

    so denke ich die anaeroben Zonen einigermaßen limitiert zu haben. es kann überall durchströmen. das Wasser ist bislang top.

    um Änderungen durchzuführen, muss das Wasser auch bei mir raus, klar. vielleicht kann man das alle paar Jahre mal machen und Grundreinigung der Konstruktion vornehmen, dabei würde in meinem Fall das Filterwasser nur aus der obersten und vermutlich saubersten Schicht abrinnen. der Rest darf weiter gammeln aber mit dem Vorteil dass der Biofilm nicht verloren geht und nach Wasserwechsel der Kreislauf schnell wieder ins Laufen kommt. durch die große Oberfläche des Kiesbetts gibt es jede Menge Reaktionsfläche und wenn dann noch geschwommen wird auch entsprechende Durchspülung.

    hatte ich vor ein paar wochen noch erwähnt keine algen zu haben? nun sind sie auch bei mir angekommen, viel regen und dann viel warm.

    überschaubar zwar , aber durch den schwimmbetrieb lösen sie sich und treiben schließlich überall umher, hat mir gar nicht gefallen....


    mittlererweile ist der dreckspatz angekommen. hab mit der mulmglocke einen probelauf gemacht, den filtersack auch probiert. wegen regen mussten wir abbrechen.

    das geräusch empfinde ich nun gar nicht so schlimm, mein kärchernasssauger ist gefühlt 2x so laut.

    wenn die mulmglocke zu flach liegt, saugt es ordentlich kies mit, dann verstopft der filterstrumpf und vorbei mit saugen.

    wie vieles im leben, gewöhnungssache, aber saugen tut er ganz oderntlich aber es wird auch viel aufgewirbelt und dann treibt das in den schwimmbereich. halb so schlimm, absetzen lassen und zwei oder drei mal den dolpherl drüber gelassen und alles gut.



    wird wohl ein paar wochen dauern bis zum herbstputz, dann berichte ich wieder

    also irgendwie bedenklich, dass in so kurzer zeit so viele fische sterben.

    wie lange waren die jetzt drin?

    vielleicht waren die nicht ganz gesund?

    die krebse freuen sich über sowas natürlich, aber ich nehme nicht an dass du die toten fische so entsorgen lässt?


    für mehr leben sorgen bei mir die beiden gelbwangenschildkröten, die habe ich seit bald 10 jahren und hab sie aus dem biotop übernommen, so wie die beiden zwergwelse, davon bekomme ich nur einen ab und an zu gesicht wenn hungrig.

    mein projekt haben ja einige hier schon verfolgt. unterhaltsreinigung macht der sauger. aber eben nur im schwimmbereich.


    im Filterbecken setzt sich nun nach 7 wochen schon sichtbar mulm ab. null algen, auch bei 27 grad glasklares wasser.


    tiefe bis 2,2, aber dort arbeitet normal der dolpherl.

    schwimmbereich ca 50m2, filterbereich 30m2


    ich möchte zwischendurch schnell paar dinge einsaugen und mulmen, und die steinplatten im seichtbereich ~12m2 mit bodenbürste reinigen wo der robi nur sporadisch hinkommt. im Frühjahr rückspülen. dafür sollte eigentlich der Dreckspatz völlig ausreichen?

    darf ich hier mal kurz aufwärmen?


    stehe auch gerade vor der frage, welchen sauger zu kaufen...


    mein projekt haben ja einige hier schon verfolgt. unterhaltsreinigung macht der sauger. aber eben nur im schwimmbereich.


    im Filterbecken setzt sich nun nach 7 wochen schon sichtbar mulm ab. null algen, auch bei 27 grad glasklares wasser.


    tiefe bis 2,2, aber dort arbeitet normal der dolpherl.

    schwimmbereich ca 50m2, filterbereich 30m2


    ich möchte zwischendurch schnell paar dinge einsaugen und mulmen, und die steinplatten im seichtbereich ~12m2 mit bodenbürste reinigen wo der robi nur sporadisch hinkommt. im Frühjahr rückspülen. dafür sollte eigentlich der Dreckspatz völlig ausreichen?

    welche sonstigen Alternativen habt ihr im Einsatz. bei den pondovacs kenn ich mich gar nicht aus.


    danke

    peter

    naja, da hat jeder seine individuelle toleranzgrenze denke ich.

    ich hatte 25 goldfische für ca 12h in einer mörtelwanne untergebracht. nach den 12h war fast der ganze boden mit kot bedeckt. wenn sich das auf die hundertfache fläche verteilt, sieht das natürlich anders aus. meine schildkröten sind auch nicht stubenrein und deren hinterlassenschaft ist meist ziemlich sichtbar

    3 Jahre hat es gedauert... Aber nun blüht zum ersten Mal unsere "Black Princess"...Auch der Rest der Pflanzen gibt in diesem Jahr so richtig Gas....man muss wohl doch einfach nur etwas mehr Geduld mitbringen und alles wird irgendwann gut. :)

    foto!!!

    ich hatte zuvor ein biotop mit shubukin und goldfischen, ein paar zwergwelse auch, sowie zwei gelbwangenschildkröten. trotz reiher war die horde nicht im griff zu halten, vermehrten sich explosionsartig. die fische fressen wirklich alles, lästige mückenlarven genauso wie eigentlich erwünschte gäste. so ist das nun mal. füttern muss man auch und das düngt richtig gut. mit filter kann man entgegenwirken, aber die ablagerungen am grund lassen sich nur absaugen.

    ich musste also für beinahe 250 fische eine neue bleibe finden. einige gingen unter der hand, den großen rest holte dann eine zoohandlung.


    im schwimmteich behielt ich die zwei welse und die schildkröten. die welse weil sie eben bissl räuberisch für ordnung sorgen, die sieht man halt kaum, nur wenn sie wirklich hungrig sind. die schildkröten fühlen sich sehr wohl, obwohl ich ihnen den zugang zur seerose abgetrennt habe. die können einen kleinen stock mit seinen trieben in einem tag komplett zerstören, auch die krebsscheren haben null chance. sonstige wasserpflanzen lassen sie in ruhe.

    leider muss man füttern. ich mache das nicht jeden tag. eher jeden zweiten tag. dann haben sie appetit und fressen alles auf einmal. vorzugsweise nehme ich futter das schwimmt, das kommt dann allenfalls im skimmer an.

    auf meine ca 80m3 wasser ist das sicher kein problem. der roboter stört die schildkröten nicht, die welse verkrümeln sich sowieso.

    im vergleich zum biotop ist es halt nun echt langweilig aufs wasser zu schauen, irgendwie fehlen mir die fische auch. ich dachte auch an stichlinge oder sonnenbarsche (da kann man das geschlecht genau bestimmen und dadurch die vermehrung eindämmen). ein paar wenigstens... die zwerge kommen sicher ohne futter durch.

    für mich persönlich wären kois oder richtig viel sonstige fische keine option wenn ich da mitschwimme, die ausscheidungen sind insbesondere bei kois recht hoch. aber jeder wie er will. in einem naturnahen teich wo man nicht unbedingt bis zum boden sieht vielleicht, aber in so einem sterilen naturpool möchte ich das nicht.

    dazu kann ich nichts sagen. mir erschließt sich aber nicht unbedingt warum du so darauf beharrst.

    das kostenproblem sehe ich nicht, ob die folie unter oder über den beton kommt ist eher drunter günstiger da ja drüber normalerweise vor ort auf maß gemacht wird, das kostet locker doppelt so viel wie nur eine standardfolie epdm abzuschneiden und zu verlegen, falten großteils egal da die form ja dann durch die daraufstehende struktur bestimmt wird.

    wenn aber ohnehin holz gewünscht ist dann doch eine holzschalung, kannst du alternativ unten mit beton (trasszement) ausgießen wie ein streifenfundament auf der folie, da musst du keine bodenplatte betonieren und kannst die Balken daran fest verankern, treibt nix auf und ist nicht so aufwendig wie volle Mauern. den boden bekommst du auch ohne beton halbwegs eben damit der Roboter nicht ueber falten stolpert, oder eben platten verlegen wie das einige hier machten. ich habe unter der folie am boden baufolie gelegt, sandschicht plus baufolie und dann osb verlegeplatten genommen damit der boden beim folie verlegen nicht zertreten wird und mulden entstehen. ganz ohne beton. ob die osb platten sich mit der zeit auflösen bezweifle ich weil ich ein völlig trockenes hanggrundstück ohne grundwasser etc habe. selbst wenn, was soll das machen. der wassersruck haelt alles in form.

    Neigungen lassen sich mit Holz auch besser realisieren, ich habe mich fuer 70grad entschieden, gefällt mir einfach besser und der Roboter erklimmt die waende muehelos.

    mein ursprünglicher Plan waren Sandsteinmauern auf der Folie, dann die Folie ueber die Mauer einschlagen, dahinter nach belieben hinterfuellen. aus kostengruenden dagegen entschieden. Mit holz laesst sich das auch realisieren.

    das ist keine organik sondern eher chemische Belastung und Kalk

    bei Beton nimmt man Trasszement der blueht nicht aus, die Steine kommen eben wie sie sind. starisch kein Thema.

    ich habe meine Holzkonstruktion mit Randsteinen beschwert, die hab ich aber schon früher gekauft um damit auch die folie zu beschweren

    durch den viel Regen damals wurden die stark ausgeschwemmt, ich wusste das aber nicht und hatte so eben Glück weil ich das Regenwasser waehrend des Holzbaus staendig abpumpen musste und damit das meiste wohl los ward.