peter9999 Top Boarder
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Beiträge von peter9999

    ich sauge derzeit ohne saugglocke, die ist mir für die fadenalgen zu umständlich. ich nehme nur das offene schlauchende und halte dies flach über dem kies, natürlich saugt das dann auch immer wieder kies mit. dafür gibt es den netzbeutel im sauger, dort sammelt sich grober schmutz und steine und so wie bei mir auch ein völlig intakter molch. durch den turbinensauger würde ich meine, wird schonend mit lebewesen umgegangen. ich habe den beutel dann am teichrand entleert , falls da noch was rauskrabbeln wollte.

    je seichter desto schwieriger, je mehr luft du saugst desto eher hast du druckabfall im sauger, da musst du dann ein/ausschalten, manchmal die luft aus dem saug bekommen, am besten schlauch untertauchen und dann anheben, somit das wasser richtung sauger befördern, so baut sich schnell wieder die wassersäule/unterdruck auf.

    für meine teichgröße ist der dreckspatz jedenfalls ausreichend. aufgrund des konzepts werde ich hoffentlich nie einen richtigen schlammsauger brauchen, wie gut der dreckpatz das kann weiß ich nicht. habe ihn auch an den 50er rohren von den bioflowverteilern angesetzt, er ist stark genug, dass er da wasser raufzieht , dadurch ist eine durchspülung der drainagen auch möglich.

    unterhaltsreinigung macht wie gesagt ein dolphin e30 glaube ich. dieses jahr tut er sich allerdings bereits schon schwer die holzwände hoch zu kommen, die sind zu schlitzig. kann man auch händisch mal bürsten (gähn..., gute 40m2).

    das zeolith hat sich nun verflüchtigt, das wasser ist wieder glasklar. ob die algen wieder wuchern weiß ich in spätestens ein paar tagen, heiß genug ist es ja.

    irgendwie ein seltsamer zyklus, die pflanzen wachsen kaum , weil das wasser eigentlich nicht viel nahrstoffe hat, es wird ja mechanisch so einiges abgeschlürft. warum trotzdem fadenalgen?

    ich hatte bei meinem Biotop ca 14 Jahre lang einen Lercheholzsteg, der ca 5m lang war und die Unterkonstruktion stand diese ganze Zeit immer im Wasser bei schwankendem Wasserstand.

    überraschend wenig morsch nach all der Zeit.

    Pilze etc. sind klarer Weise ein Thema.

    das größere Problem bei meiner Holzterrasse waren allerdings die Stellen, an denen sich immer wieder etwas Tropfwasser sammelte und nicht gleich abfließen konnte.

    Holz zieht Wasser, dann heizt die Sonne drauf, Risse bilden sich, Wasser dringt immer tiefer usw.

    bis sich das Holz auflöst. das ist aus meiner Sicht auch das Problem bei den Stirnbrettern da sie auch der Sonne ausgesetzt sind.

    die nicht besonnte Unterkonstruktion war auch bei meinem Steg kein Problem, das Holz zieht Wasser und hält es oder trocknet nur ganz langsam wieder ab.

    hier handelt es sich gerade mal um ein paar Bretter, da würde ich mir auch keinen Kopf machen wenn die zu tauschen sind.

    bei meiner Holzkonstruktion habe ich aktuell auch wieder das gleiche Thema, eine Reihe Bretter ragt ins Wasser, 20lfm in Summe, na ja, wenn ich das in zehn Jahren tauschen muss, kein Beinbruch

    ich habe den dreckspatz im einsatz, mein kiesbereich ist ca 15-18m2 und ich musste dieses jahr schon zweimal fadenalgen absaugen, geht damit eigentlich ausreichend gut, schlürfen mag er nicht so, da kommt es zu druckabfall und ein-/ausschalten hilft dann. die hauptreinigung inkl. schwimmbereich ca 35m2 und mulm vom kiesbereich dauerte ca eine stunde, da ist das her- und wegräumen fast aufwendiger. allerdings habe ich kaum laubeintrag, die normale bodenbürste macht einen ordentlichen job im schwimmbereich, dort fährt sonst der roboter, aber in den mulm lasse ich den nicht.

    fadenalgen sind momentan etwas nervend. das wasser ist weiterhin glasklar aber im seichten filterbereich nehmen sie überhand. hab heute morgen mikroveda in kombination mit zeolith eingebracht, zunächst die halbe dosierung. das wasser ist recht milchig von dem pulver, das mikroveda ist ja glasklar, davon wirds nicht sein. interessant was ca 1kg davon für eine streuung erreicht...

    gruß

    peter

    Klosterneuburg, Thomas war schon hier, er kann dir sicher auch ein paar Eindrücke aus neutraler Sicht schildern

    Eintopf, gesamt ca 80qm, 2/3 Schwimmfläche, die ersten Tage nach Befüllung (Ende Juni2020) hat sich das Wasser etwas eingetrübt, trotzdem Sicht bis unten, nach einer Woche komplett klar. vielleicht liegt es an unserem harten Wasser, war aus der Leitung. der Kiesfilter wurde leider nur teilweise mit gewaschenem Schotter befüllt, war nicht anders zu bekommen ohne wirtschaftlichen Untergang.

    ich kann empfehlen die regenerationsbereiche baulich abzutrennen, also holz bis übers wasser. bin nicht der einzige bei dem sich fadenalgen im seichten bereich bilden, diese schwemmst du dann beim schwimmen laufend in den schwimmbereich. ich werde das im frühjahr wohl überarbeiten...

    also ich glaube nicht dass die kante den skimmer ersetzen kann. beim skimmer hast du ja einen schlund durch den punktuell sog entsteht und größere teile gehen da wie nix durch weil ja hier ein im querschnitt einige cm hoch wasser durchsträmt... ich könnte mir vorstellen, dass pflanzenteile etc einfach an der kante hängen bleiben und sich darin dann noch mehr dreck sammelt, weder im sinne der schönen kante noch im sinne der reinigung. wenn du allerdings 46m3 pro h darüber plätschern läßt, könnte das schon eine schöne brandung geben...aber nicht auf 11m länge

    ich würde die kante auch als optische grenze zum horizont sehen, mit überlauf na klar, aber vermutlich am besten am ende der kante den skimmer platzieren , windrichtung beachten.

    foto geht gerade nicht, sorry.


    ich habe einen skimmer/vorfilter hier aus dem portfolio, da sind eine reihe bürsten und dahinter eine filtermatte angeordnet, das wasser muss diese passieren um angesaugt werden zu können.

    nach dem selben prinzip habe ich eine große auer-package normkiste mit deckel als vorfilter aufgebaut. zulauf mittels 110er flansch eingeklebt/verschraubt und ablauf mit 50er flansch/schraubflansch für den pumpenanschluss. der zulauf erfolgte zunächst wie bereits beschrieben durch den tiefenablauf oder wie auch immer das jetzt heißen mag.


    da ich leider probleme mit dem wasserlevel habe bekommt der skimmer nicht genug strömung, jetzt habe ich an das rohr des tiefenablaufs einen rohrskimmer angeflanscht, der saugt ordentlich. die vorteile der absaugung aus tieferem bereich war mir nie klar, warum das ganze wasser durcheinander bringen? schmutz wird hier praktisch nichts angesaugt, der vorfilter hatte nix zu tun im vergleich zum skimmer.


    die kiste ist fast 2x so groß wie der skimmer, habe da mittels einer 90grad geknickten niroplatte einen zwangsdurchgang geformt, wasser muss da durch den spalt der mit einer profilierten Filtermatte ausgestattet ist. durch das große volumen mehr bürsten und mehr filtermatte als im skimmer.


    nachteil dieser vorfilter ist sicher der reinigungsaufwand im vergleich zu einem bsf und dass der dreck eben im filter steht und sich in partikel nach und nach lösen kann.

    ich habe neben dem technikschacht noch eine weitere auer-box in größe des technikschacht versenkt, als reserve , man weiß ja nie wie gut das system wirklich funktioniert... und mit zusätzlichen 1,2 m3 habe ich da platz für alle möglichen arten von filtern. eigentlich trage ich mich nun mit dem gedanken dort einen bsf rein zu tun. die vorfilter weg etc. aber jetzt ist mal pause, habe dieses jahr soviel geschuftet an dem projekt, brauche eine schöpferische pause :-)

    ich habe keinen BSF nur 2 Vorfilter, einmal im Skimmer und einmal selbstgebaut für den Tiefenablauf, danach der Technikschacht mit Vorfilter und Druckfilter.

    an den beiden Bioflows kommt nicht sehr viel an, hab die Strümpfe nach 6 Wochen das erste Mal gereinigt, kaum etwas drin, nur sehr feines Zeug, das glaube ich die Rohre nicht verstopfen wird.

    ich gehöre auch eher zu der Gattung, dass ich gerne mal ein Thema statt nur bedenke eher zerdenke :D

    Klar hätte ich mir auch können einen Statiker holen um ausrechnen zu lassen, welche Armierung hier notwendig ist, aber der Statiker hätte mich mehr gekostet als der "Überschuss" an Armierung der jetzt verbaut wurde :S

    Gerade die Starke Armierung in der Schräge und die Verstärkung am Rand für die Mauer hab ich als alter Angsthase mit eingebaut. Lieber investiere ich jetzt etwas mehr in die Armierung und den Aufbau einer vernünftigen Bodenplatte, als das ich später die Überraschung bekomme wenn es reißt.


    Ich habe mich durch die ganze Verzögerung beim Bau nämlich wieder etwas mit der Auskleidung von innen auseinander gesetzt und schwanke aktuell zwischen einem versiegelten Putz oder durch einen 2K Anstrich, der auch für Tretbeckenanlagen und Wasserspeichersilos genutzt wird. Hier lese ich mich mal noch weiter ein. Folie wird es aber, Stand jetzt, auf keinen Fall werden.

    na lästern wollte ich auch nicht mit meiner Bemerkung und da du das mit einer Beschichtung statt Folie machst, kann man gar nicht sicher genug gehen.

    sieht gut aus augenklaus , die kiesböschung wird nicht lange halten, das zeug ist sehr flüchtig und wenn das dann so nach und nach in den schwimmbereich rieselt hast du keine freude und dein roboter auch nicht. oder täuscht das auf dem bild?

    es kommt halt darauf an, wie man das insgesamt realisiert.

    ich habe z. B. sehr wohl Spalten zwischen den Balken und an allen vier Seiten vorher die Wände geschalt und mit Beton hinterfüllt. die Zwischenräume von Folie bis Holz sind ca. 10-15cm und eben total offen und durchlässig, kein extra Flies.

    durch die 70 Grad Neigung kommt der Poolroboter mühelos die Wände hoch. ob er alle Bereiche erfasst, kann ich nicht sagen. die Saugleistung ist allerdings nicht so enorm, dass er auch den Mulm der sich an der Oberkante der Pfosten absetzt mitnehmen würde.

    also kehren wir das alle zwei Wochen ab und hoffen, dass es entweder in den Skimmer strömt oder am Boden absetzt wo der Roboter das mtinimmt. bestimmt nicht optimal, eher ein Kompromiss...

    mein Kiesbereich ist zwar im selben Becken aber doch durch einen Steg in der Erdmodellierung der ca 50 cm unterhalb der Wasserlinie ist, getrennt, hinter dem Steg fällt der Kiesbereich nochmal ca 50 - 70 cm ab. oberhalb vom Steg ist eben die Wandkonstruktion hochgezogen bis knapp unter die Wasserlinie, der Roboter erkennt diese und fährt nicht ins Kiesbett.

    so denke ich die anaeroben Zonen einigermaßen limitiert zu haben. es kann überall durchströmen. das Wasser ist bislang top.

    um Änderungen durchzuführen, muss das Wasser auch bei mir raus, klar. vielleicht kann man das alle paar Jahre mal machen und Grundreinigung der Konstruktion vornehmen, dabei würde in meinem Fall das Filterwasser nur aus der obersten und vermutlich saubersten Schicht abrinnen. der Rest darf weiter gammeln aber mit dem Vorteil dass der Biofilm nicht verloren geht und nach Wasserwechsel der Kreislauf schnell wieder ins Laufen kommt. durch die große Oberfläche des Kiesbetts gibt es jede Menge Reaktionsfläche und wenn dann noch geschwommen wird auch entsprechende Durchspülung.

    hatte ich vor ein paar wochen noch erwähnt keine algen zu haben? nun sind sie auch bei mir angekommen, viel regen und dann viel warm.

    überschaubar zwar , aber durch den schwimmbetrieb lösen sie sich und treiben schließlich überall umher, hat mir gar nicht gefallen....


    mittlererweile ist der dreckspatz angekommen. hab mit der mulmglocke einen probelauf gemacht, den filtersack auch probiert. wegen regen mussten wir abbrechen.

    das geräusch empfinde ich nun gar nicht so schlimm, mein kärchernasssauger ist gefühlt 2x so laut.

    wenn die mulmglocke zu flach liegt, saugt es ordentlich kies mit, dann verstopft der filterstrumpf und vorbei mit saugen.

    wie vieles im leben, gewöhnungssache, aber saugen tut er ganz oderntlich aber es wird auch viel aufgewirbelt und dann treibt das in den schwimmbereich. halb so schlimm, absetzen lassen und zwei oder drei mal den dolpherl drüber gelassen und alles gut.



    wird wohl ein paar wochen dauern bis zum herbstputz, dann berichte ich wieder

    also irgendwie bedenklich, dass in so kurzer zeit so viele fische sterben.

    wie lange waren die jetzt drin?

    vielleicht waren die nicht ganz gesund?

    die krebse freuen sich über sowas natürlich, aber ich nehme nicht an dass du die toten fische so entsorgen lässt?


    für mehr leben sorgen bei mir die beiden gelbwangenschildkröten, die habe ich seit bald 10 jahren und hab sie aus dem biotop übernommen, so wie die beiden zwergwelse, davon bekomme ich nur einen ab und an zu gesicht wenn hungrig.

    mein projekt haben ja einige hier schon verfolgt. unterhaltsreinigung macht der sauger. aber eben nur im schwimmbereich.


    im Filterbecken setzt sich nun nach 7 wochen schon sichtbar mulm ab. null algen, auch bei 27 grad glasklares wasser.


    tiefe bis 2,2, aber dort arbeitet normal der dolpherl.

    schwimmbereich ca 50m2, filterbereich 30m2


    ich möchte zwischendurch schnell paar dinge einsaugen und mulmen, und die steinplatten im seichtbereich ~12m2 mit bodenbürste reinigen wo der robi nur sporadisch hinkommt. im Frühjahr rückspülen. dafür sollte eigentlich der Dreckspatz völlig ausreichen?

    darf ich hier mal kurz aufwärmen?


    stehe auch gerade vor der frage, welchen sauger zu kaufen...


    mein projekt haben ja einige hier schon verfolgt. unterhaltsreinigung macht der sauger. aber eben nur im schwimmbereich.


    im Filterbecken setzt sich nun nach 7 wochen schon sichtbar mulm ab. null algen, auch bei 27 grad glasklares wasser.


    tiefe bis 2,2, aber dort arbeitet normal der dolpherl.

    schwimmbereich ca 50m2, filterbereich 30m2


    ich möchte zwischendurch schnell paar dinge einsaugen und mulmen, und die steinplatten im seichtbereich ~12m2 mit bodenbürste reinigen wo der robi nur sporadisch hinkommt. im Frühjahr rückspülen. dafür sollte eigentlich der Dreckspatz völlig ausreichen?

    welche sonstigen Alternativen habt ihr im Einsatz. bei den pondovacs kenn ich mich gar nicht aus.


    danke

    peter