per-erik Premium Boarder
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Beiträge von per-erik

    Wir haben anfänglich auch den Teil des Gartens mit dem Teich mit einem ca. 80 cm hohen (gebrauchten) Lattenzaun abgetrennt. Die Pfosten waren einfache in den Boden gerammte Holzpfähle. Nach zwei Jahren kam der Zaun wieder weg, die Löcher haben wir mit Sand verfüllt. Nach dem zweiten Mal Rasenmähen war schon nichts mehr zu sehen.

    Ich bin einer der wenigen hier, die einen Trommelfilter betreiben. Ich habe den ATF-1 von Aquaforte mit den 60 Mikron Filterelementen. Das oben erwähnte Problem mit dem Biofilm geht wahrscheinlich auf einen Kommentar meinerseits zurück, denn die 60 Mikron sind meiner Erfahrung nach definitiv zu eng! Ich muss etwa 1x pro Woche die Siebe rausnehmen (48 kleine Edelstahlschräubchen!) und diese mit einer weichen Bürste vom Biofilm befreien. Tue ich das nicht, folgen zunächst immer häufigere Spülzyklen bis hin zum Abschalten des ganzen Systems, wenn die Durchflussmenge zu gering wird. Das häufige Spülen geht einher mit einem immens hohen Wasserverbrauch, bringt aber kein Resultat - Biofilm lässt sich nicht einfach abspülen!


    Ich bin derzeit dabei, mir selbst Filterelemente mit 100 Mikron zu bauen. Nächste Saison werde ich dann sehen, inwieweit das die Standzeit verlängert.


    Mit deinen 125 Mikron wirst du also diesbezüglich wesentlich weniger Probleme haben als ich.

    Du schreibst leider nicht, wie tief eure Gewässer sind, aber dennoch denke ich, wir reden hier über mehr als 300 m³ Wasservolumen, dass kontinuierlich bewegt werden will... . Das ist eine Größenordnung, mit der nur ganz wenige hier im Forum Erfahrung haben.


    Wenn man jetzt davon ausgeht (Achtung: Glaskugel), dass die abgebildete Pumpe 2000 Watt verbraucht und der Heizlüfter im Winter auch so viel zieht, dann können die Verbrauchswerte schon hinkommen... - zumal es doch bestimmt noch weitere Verbraucher gibt (z.B. Beleuchtung...)!


    Wäre allerdings trotzdem nett, wenn der Betreiber der Anlage etwas mehr Transparenz an den Tag legen würde!

    Also ich denke mal, wenn das Wasser "sehr trüb" war, wirst du nicht umhin kommen, den gesamten Teich erstmal komplett zu säubern - also zu leer machen... . Schlamm und Dreck müssen erstmal raus.


    Zu deinem Grundwasser: Wie sieht deine Zapfstelle/Quelle denn aus? Musst du durch ein Rohr hochsaugen (wie hoch?), oder kannst du eine Pumpe runterlassen und brauchst nur rauf zu pumpen? Wieviel Wasser kannst du entnehmen?


    Um Bilder hier einzustellen, musst du sie erst hier in eine Galerie hochladen. Von da kannst du sie dann in deinen Beitrag verlinken...

    Meine Meinung: Vergiss die Landschaftsgärtner und andere "Experten", die nur Geld verdienen wollen...


    Wie war denn das Wasser, als ihr das Haus gekauft habt? Klar? Hell trüb? Dunkel trüb?


    - Wenn es nämlich klar war, dann würde ich mir lediglich einen guten Schlammsauger anschaffen (vielleicht den Tapir mit Vorfilter) und einfach mal loslegen. Und nicht wundern, der Schlamm vom Teichboden stinkt ziemlich faulig, wenn er raufgepumpt wird, das ist normal!

    Was dein Füllwasser angeht, was hat denn der Vorbesitzer verwendet? Evtl. eine Analyse machen lassen, dann weiss man, ob man irgendwelche Parameter verändern oder ergänzen sollte. Ansonsten würde ich mit Investitionen in Technik erstmal den Ball flach halten, denn der Teich hat bisher ja offensichtlich funktioniert...


    - Wenn es trüb war, könnte man über etwas Technik nachdenken: z.B irgendwo einen Stand- oder Schwimmskimmer hinstellen, mit einer Pumpe das Wasser in einen - neben dem Teich aufgestellten - Filter, z.B. BSF, befördern, von wo es dann per Schwerkraft wieder zurück in den Teich läuft. Wenn Fische drin sind, evtl. noch eine UV Lampe dazwischen hängen. Auf das Eingraben von Verteilerrohren unter dem Kies würde ich zunächst mal verzichten, denn wie du selbst schreibst, natürliche Teiche haben sowas auch nicht. Da du ja scheinbar Grundwasser zur Verfügung hast, würde ich mir ein System überlegen, kontinuierlich Wasser zuzuführen. Das ist etwas, das eigentlich alle natürlichen Teiche auch haben...


    Das wird schon!

    Tja, was ist tief genug? Darüber könnte man stundenlang philosophieren...

    Ich habe bei mir einen Schwimmbereich von 3x10 m, der von ca. 1,5 m an der Treppe auf ca. 2 m am anderen Ufer abfällt. Beides Sachen, die ich nicht nochmal so bauen würde... . Meine (heutige) Meinung ist, der Schwimmbereich sollte durchgehen mind. 2 m haben und keine Schräge... . Wenn es denn unbedingt sein soll, dann bestenfalls einen Absatz unter der Leiter/Treppe von ca. 1,5 m , damit man vor dem Losschwimmen erstmal stehen kann.

    Und wie gesagt, mindestens 2 m! Das hält die Wasserqualität stabil - auch im heißen Sommer.


    Zu deiner Idee mit dem Gartenhaus auf dem Technikschacht: Denk daran, dass du da regelmäßig dran musst! Je nach Saison - z.B. im Frühling, wenn die Obstbäume blühen - wirst du da fast täglich dran wollen (müssen) um den BSF auszuleeren.

    Ein ganzes Becken aus Epoxy zu bauen, stelle ich mir problematisch vor. Ich habe schon recht viel mit Epoxy gearbeitet (Flugzeugteile), aber bisher konnte ich mein "Werkstück" immer so hinlegen, dass die Arbeitstelle waagerecht liegt. Ich stelle mir das senkrecht (oder annähernd senkrecht) fast unmöglich vor... . Auch die Oberfläche wird zu rauh werden, um sie dauerhaft sauber halten zu können.

    Das mit dem Skimmer würde ich nicht ganz so sehen. Ein Skimmer selbst filtert erstmal gar nichts. Ein Skimmer ist eine Öffnung direkt an (am Rand) oder knapp unterhalb (Standskimmer) der Wasseroberfläche, wo das Oberflächenwasser hineinläuft und dadurch großflächig ein leichter Sog zu der Öffnung hin entsteht. Gefilter wird dann entweder lediglich durch einen Korb oder aufwändigere Filterelemente, die in der Skimmerbox eingebaut sind. Hier werden i.d.R. Blätter und grober Schmutz abgesondert - je nach dem, was man an Filterelementen verbaut hat.

    Die meisten hier im Forum haben nach dem Skimmer einen BSF verbaut. Da ein BSF sehr viel Schmutz verträgt, bevor er "voll" ist, verzichten viele sogar auf den Korb im Skimmer, da dieser schon mit recht wenigen Blättern "zu" ist und dann nur noch sehr wenig Wasser durchlässt, d.h. der Sog auf der Teichoberfläche ist dann stark reduziert. Und der Aufwand, den BSF auszuleeren oder den Skimmerkorb ist meist ähnlich (je nach Einbausituation).

    Also, zu sagen, dass man mit einem Filter im Skimmer die Filterkette massiv entlastet, sehe ich nicht so (es sei denn, man zählt den BSF als Bestandteil des Skimmers...).

    Nach dem BSF, der ja bis 0,1 mm filtert, haben viele dann noch einen Feinfilter/Druckfilter/Filterstrumpf verbaut, um noch weitere Schwebeteilchen rauszufiltern. Dies mag in besonderen Fällen oder bei einem neuen Teich notwendig sein (solange noch Baudreck drin ist), bei einem bestehenden, funktionierenden Teich sollte das aber nicht nötig sein (es sei denn, man fühlt sich dadurch besser - Placeboeffekt).


    Glasfasermatten und Epoxy als Beckenabdichtung: Wie meinst du das "-abdichtung"? Willst du das komplette Becken aus GFK modellieren oder nur bestehende Elemente zusammenkleben? Beides ist wohl möglich, ersteres ist aber wohl sehr aufwändig. Diesbezüglich solltest du dich vielleicht mal mit dem Thema "Gartenlagune" auseinandersetzen. Vielleicht ist das ja genau das, was du suchst...

    Hallo,

    wenn man hier oben auf den Menupunkt "Dashboard" geht, ist auf dem ersten Bild links unten eine Unterwasserpflanze (mit vielen kleineren grünen Blättern) zu sehen. Das Hintergrundbild für den "FORUM..." - Schriftzug. Wie heißt diese Pflanze? Weiß das jemand?

    Hi,

    bei deinem ersten Satz gehen bei mir alle Alarmglocken an! Quellen tun sich normalerweise nicht einfach so auf - ist geologisch äußerst unwahrscheinlich! Seid ihr sicher, dass da nicht nur etwas oberhalb ein Wasserrohrbruch ist? Das kann je nach Bodenbeschaffenheit mehrere hundert Meter entfernt sein... .

    Bei meinen Eltern war auch mal plötzlich eine "Quelle" im Garten. Wir Kinder fanden es supertoll, so richtig Matsch im Garten zu haben! Ein halbes Jahr später hat die Gemeinde den Wasserrohrbruch ca. 80 m oberhalb von unserem Grundstück repariert und es wurde langsam wieder trocken...


    Das mit dem Beton-Becken am Hang hängt von der Bodenbeschaffenheit ab und natürlich vom Gefälle! Bei uns in der Nachbarschaft gibt (gab!) es eine Schwimmhalle, die abgerissen werden musste, weil sich das Becken über die Jahre so gaanz langsam hangabwärts bewegt hat... . Gesehen hat man es erst an den Rissen in den Wänden der Halle.


    Ansonsten bin ich irgendwie neidisch - ein Kubikmeter pro Stunde, da brauchst du keine Filtertechnik mehr... . Und dann vielleicht noch Forellen...

    Es gibt durchaus Bagger, die unter einem Carport durchfahren können. Es gibt sogar Minibagger, die durch eine normale Tür durchkommen...

    Bei mir sind wir aber durch den Nachbargarten gefahren und mussten dazu lediglich ein paar Zäune abbauen.

    Also...

    Eintopf, ca. 75 qm gesamt, Schwimmbereich/Grünbereich etwa Hälfte/Hälfte:

    Grünphase Beginn ca. 3-5 Tage nach Erstbefüllung

    Grünphase Ende nach ca. 3 Wochen

    Keine UV Lampe, keine Starterbakterien oder andere Zusatzmittel verwendet.