Ralf Glenk Administrator
  • Mitglied seit 28. September 2020
  • Letzte Aktivität:

Beiträge von Ralf Glenk

    Ich habe einen Schwarm von 15-20 Bitterlingen. Sie vermehren sich ohne Muscheln nicht und man muß alle paar Jahre den Schwarm wieder mit ein paar Neuzugängen aufstocken. Bitterlinge sind ein Schwarmfisch und deshalb kann man ruhig ein paar mehr nehmen. Einsetzen würde ich sie erst, wenn sich die Wasserparameter eingependelt haben. Zu Anfang kann es zu häufigen spontanen pH Sprüngen kommen, daher besser etwas warten.

    Ich weiß nicht ob wir das Ganze hier weiter ausdehnen sollten. Es hat absolut nichts mit unserer Bauweise zu tun, auch wenn du einige Auströmerrohre des Bioflow Wasserverteilsystems einsetzen möchtest. Ansonsten kommt es mir so vor, als hättest du aus allen Sparten des Wasserbaus ( Pool, Schwimmteich, Koiteich) Komponenten zusammengesucht, die dann deine Filterkette ergeben sollen. Wenn es solche Bauteile überhaupt auf dem Markt zu kaufen gibt. 12 V Solarpumpe mit 30000 L/Std, Wärmetauscher im Schwerkraftbetrieb, Trommelfilter pumpengespeist, Bogensiebfilter mit automatischer Rückspülung ? Das wird schwierig werden soetwas zu finden.

    Die Zeichnung ist derart überfrachtet, dass man daraus nicht mehr ableiten kann was du eigentlich vor hast. Des weiteren möchte ich daran erinnern, dass dies das Topteich Support Forum ist. Die Themen sich also um die Filtertechnik aus unserem Shop dreht. Will man ganz anders bauen, ist das legitim, aber hier nicht die richtige Stelle um Hilfe zu suchen.

    Man darf nicht vergessen, das Phosphat ein Spurenelement ist, welches in gelöster Form und gebunden im Teich vorkommt. Man misst jedoch nicht den Gesamtphosphor sondern immer nur den gelösten Anteil.

    Hier kann es durch Rücklösungen oder Neueintrag zu Schwankungen kommen. Ich kann mir auch vorstellen, dass das Phosphat nicht in absolut gleicher Verteilung im Wasser vorkommt.

    Das kann die Schwankungen erklären, oder aber auch Messabweichungen durch das Gerät. Durch Fingerabdrücke oder Verschmutzungen auf dem Messglas kommen falsche Werte zustande.


    Ein Galabauer und "Schwimmteichspezialist" hat uns mal mehrere Photometer entrüstet zurückgesendet, da sie alle nicht funktionieren sollten. Konnten sie auch nicht, da die Glasbehälter von aussen durch unsaubere Hände verschmutzt waren.

    Ich will nur sagen, dass es mehrere Möglichkeiten von Messabweichungen gibt, ohne das das Messinstrument fehlerhaft ist.

    Im Zweifel könnt ihr auch meinen Trick anwenden und gar nicht messen. Man muss ja nicht alles wissen.

    Man kann den Skimmervorbau mit Beton fixieren, aber das Einschäumen der Hohlräume ist besser als das komplette Einbetonieren. Erstens hat man den Skimmer dadurch thermisch entkoppelt (Frostgefahr) und zweitens lässt er sich besser wieder ausbauen, sollte mal etwas damit sein.

    abrofo auch wenn es hier etwas vom Haupthema abweicht:
    Du hättest bei uns genau die gleichen Antworten auf deine Rabattanfragen und Referenzkunden bekommen. Skonto ist auch ein Rabatt, warum soll man auf die zweite Anfrage eines Preisnachlasses anders antworten als auf die erste Nachfrage? Das wäre eine redundante Antwort, die man sich sparen kann. Das sollte man hier auch nicht öffentlich als fehlende Kundenorientierung darstellen. Gerade bei der Firma Tosstec sehe ich den kundenbezogenen Servicegedanken sehr hoch angesiedelt. Ansonsten hätte die Firma keinen Zugang zu diesem Forum. Auch dies ist eine kostenlose Leistung gegenüber Neu- und Bestandskunden.

    Firmen die Roboter nur über den Preis verkaufen gibt es im Netz genug.

    Die Filterbeutel sind kleine Druckfilter. Bei einem offenen Sack oder auch dem Edelstahlkorb würde das Wasser überlaufen, sobald sich die Maschen schliessen und sich ein geringer Druck aufbaut. Inwieweit der Schmutz zu den unteren Filterballs gelangt, oder einfach über den Rand gespült wird, ist kaum kalkulierbar. Ich schätze eher letzteres.

    Du kannst es ja mal ausprobieren. Allerdings lässt sich die Edelstahlgewebe schwerer von den Partikeln reinigen als das PE Gewebe. Das höhere Volumen ist nur beim Einsatz von Filterballs von Vorteil. Standalone sind mehrere Beutel besser, da dies mehr Mantelfläche und somit eine größere Filterfläche bedeutet. Die Internetpreise für solche Hopfenfilter sind nur realisierbar, wenn es sich um Chinaware handelt. Würde ich eine solchen Filter in Deutschland produzieren lassen, läge mein EK vermutlich zwischen 100-200 Euro. Den Endpreis Plus Marge und Steuern würde dann keiner bezahlen wollen, wenn die Filterbeutel aus PE das Gleiche leisten. Und mir würde der Vorwurf von Apothekerpreisen gemacht.


    Ich will hier keine guten Ideen abwürgen. Bei der Betrachtung muß ich aber immer den Aufwand , den Endpreis und den erzielbaren Verkaufserfolg berücksichtigen.

    Man darf zwei Pumpen nicht über ein Y-Stück an den Bogensiebfilter anschliessen. Stellt man eine Pumpe aus, saugt die andere Luft über die ruhende Pumpe. Da müsste dann eine Rückschlagklappe dazwischen geschaltet werden.

    Desweiteren ist nur der Supersieve Bogensiebfilter für den Doppelpumpenbetrieb ausgelegt. Turbolenzen und Strudelbildung bei eigenen Bastelleien können nicht ausgeschlossen werden. Geht dann eine Pumpe aufgrund der eigenmächtig geänderten Betriebsbedingungen kaputt, ist das eigenes Risiko und nicht über eine Gewährleistung abgedeckt.

    Einen Roboter sollte man erst nach Abschluss der Grünphase einsetzen. Macht man es sofort, kann dies die Grünphase ungewollt verlängern. Das legen zumindest entsprechende Rückmeldungen nahe. Vermutlich wird durch den Betrieb die Nährstoffverorgung der einzelligen Schwebealgen verbessert. Also lieber abwarten, bis sie abgestorben sind.

    Die Bogensiebfilter stammen von verschiedenen Herstellern und sind bei gleicher Funktion dennoch unterschiedlich aufgebaut. Aus dem inneren Aufbau ergibt sich letztlich die Lage der Anschlüsse. Beim Supersieve sitzen die Einläufe höher, daher kann man nicht einfach einen senkrechten Rohranschluss von unten nach oben zum Skimmer herstellen wie bei den Midi- und Ultrasieve Bogensiebfiltern.