Ralf Glenk Administrator
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Beiträge von Ralf Glenk

    Ich bin immer wieder überrascht, aber vielen Selbstbauern ist nicht bekannt, dass es bei einem neu angelegten Teich zu einer Grünphase durch einzellige Schwebealgen kommt. Man nennt dies Neuteich Syndrom. Ich möchte hierzu gerne eine Beitrag im Ratgeber verfassen und brauche eure Hilfe.

    Wie lange hat die Grünphase gedauert?
    Wie spät nach der Inbetriebnahme ist sie aufgetreten?

    Wie ist das Verhältnis von Nutzfläche zu Reinigungsfläche?
    Habt ihr Maßnahmen ergriffen?

    Inzwischen habe ich 3 verschiedene Filterschärfen (fein,mittel,grob) als Beutel produzieren lassen. Diese sind auch schon im Shop. So kann jeder das Bioflow auf die individuellen Betriebsbedingungen seiner Anlage anpassen. Das neue Monofilamentgewebe neigt auch weniger dazu sich mit organischen Partikeln zuzusetzen als das (ältere) Nylongewebe.

    Aus den verschiedenen Testfeedbacks hat sich ergeben, dass die Filterballs bei einer feinen Filterschärfe des Beutels stärker verschmutzen, bzw. mehr Feinschmutz aufnehmen. Ist auch logisch, da das Wasser wegen des höheren Widerstands weniger schnell aus dem Beutel abfliessen kann. Hier muss man den besten Kompromiss zwischen Reinigungsqualität und Wartungsdauer suchen.


    Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden. Der Beutelfilter ist preisgünstig, anpassbar und der Wartungsaufwand hält sich im Rahmen.

    Die neuen Beutel haben ein eigenes Raffband, aber man kann natürlich das Klettband weiter nutzen.


    Noch ein Tipp: Das Klettband an dem neuen T-Stück zu befestigen ist fummliger als bei der Vorgängerversion. Es ist daher einfacher das T-Stück an der Überwurfmutter zu lösen und die gesamte Einheit zur Beutelreinigung aus dem Schacht zu nehmen. Dann lassen sich die Beutel ohne gymnastische Fingerübung abnehmen und wieder befestigen.

    Ab sofort gibt es 15% Rabatt auf Artikel der Kategorien Teichsaugerzubehör und Pflegeprodukte. Die Aktion läuft vom 16.10-1.11.2020. Ab Mitte November gehen wir in die Winterpause. Während der Winterpause sind keine Einkäufe in unseren Shops möglich. Ab Februar 2021 starten wir in die neue Saison.


    Im kommenden Jahr ist mit Preisanhebungen zu rechnen. Nicht nur, dass die MwSt-Senkung wegfällt, auch die steigenden Rohstoffpreise und Transportkosten haben Auswirkungen auf die Produktpreise. Dazu kommt die unsichere Versorgungslage aufgrund der Pandemie.


    Kann man nicht ändern. Durch den Saisonbetrieb sind wir an Unsicherheiten gewöhnt. Als kleine Firma können wir flexibel agieren und uns schnell an veränderte Bedingungen anpassen.


    Was mir aber wirklich richtig, richtig schwerfällt ist der Verzicht auf die Urlaubsreise diesen Winter. Kann man aber auch nicht ändern.

    Durch die neue Forensoftware werden alle Links, die zu Inhalten oder Bildern auf nicht sicheren Seiten verweisen, gekappt. Ansonsten würde Google (so war es bisher) das Forum trotz SSL Verschlüsselung als nicht sicher einstufen und dies im Browser anzeigen. Zukünftig besteht die Gefahr, dass Google unsichere Seiten komplett aus dem Index nimmt.

    Im November, - der genauer Zeitpunkt steht noch nicht fest, gehen wir in die Winterpause. Unsere Webshops werden dann passiv geschaltet, sodass Einkäufe erst wieder ab Februar 2021 möglich sind.


    Im Vergleich zu den Firmen in unserer Nachbarschaft, sind wir bisher gut durch dieses Krisenjahr gekommen. Es taten sich zwar überall Probleme auf, aber keines davon war existenzbedrohend. Von den Run auf Pools konnten wir eher nicht profitieren, denn die wenigsten bauen sich spontan einen Schwimmteich. Aber beklagen können wir uns nicht. Wir haben einen guten Ruf und das trägt auch in schwierigeren Zeiten.


    Leider konnte unser Kundenberater, Horst Pieper, seinen Dienst nicht mehr antreten. Er hat uns einige Jahre in Teilzeit begleitet und viele Kunden haben von seiner großen Fachkenntnis profitiert. Erfreulicherweise hat sich dieses Forum zu einem großen Wissenspool entwickelt und Selbstbau Neulinge werden nicht alleine gelassen, wenn sie Fragen haben. Wer eine intensivere persönliche Betreuung sucht, kann sich an unseren externen Berater wenden. Das funktioniert alles recht gut und wir werden in dieser Weise weitermachen.


    Jetzt zur schlechten Nachricht. Ich hoffe, das dies nicht reihenweise zu Nervenzusammenbrüchen führt.
    Bisher war der Saisonabschluss immer mit einer Rabattaktion auf alle verfügbaren Artikel verbunden. Diese Aktion wird es 2020 in der bisherigen Form nicht geben. Wenn überhaupt werden wir uns auf einzelne Kategorien, wie z.B. Wasserpflegemittel und Teichsaugerzubehör beschränken.

    In diesem Jahr sind viele Lieferketten zusammengebrochen. Wie es 2021 wird, vermag niemand vorauszusehen. Es wäre unlogisch unsere Bestände jetzt künstlich über Rabatte zu verknappen, ohne die Sicherheit des Nachschubs im Frühjahr. Mit Sicherheit wird es 2021 Preissteigerungen bei unseren Zulieferern geben. Da werden wir auch nicht um die eine oder andere Preiserhöhung herumkommen. Wer daher jetzt noch kaufen möchte, kann außerdem noch die Mehrwertsteuersenkung mitnehmen.

    Ehrlich gesagt bist du hier im falschen Forum. Du möchtest einen kleinen Gartenteich erstellen und wir befassen uns hier mit großen Schwimmteichen und Naturpools. Da ist natürlich auch die Auslegung der Filtertechnik anders und entsprechend kostspieliger.

    Es ist nicht nur der zusammenhängende Wasserteppich für den man die Förderleistung braucht. Wenn die Schütte nicht weit genug herausragt, kann der bogenförmige Wasserfall wieder auf die Wand treffen bevor er die Wasseroberfläche erreicht. Wenn es sich um ein reines Zierbecken handelt, kommst du eventuell mit einer normalen Tauchpumpe klar. Ein Sandfilter eignet sich nicht für ungechlorte Becken. Der Sand würde durch den Biofilm verkleben.

    Das wird schwierig. Wenn du tatsächlich 16000 L/Std. benötigst wirst du kaum eine Teichpumpe finden, die dies bei der angegeben Förderhöhe leistet. Woher hast du diese Angabe?

    Das Problem beginnt bereits bei den Angaben der Förderleistung von Teichpumpen. Wir haben uns einen Prüfstand mit Durchflussmesser gebaut und Pumpen der unterschiedlichsten Hersteller in Trockenaufstellung getestet. Selbst bei kurzen Leitungen verlieren die Pumpen in der Trockenaufstellung deutlich an Leistung. Im Durchschnitt haben wir ca. 60 % der deklarierten Leistung ermitteln können. Datenblatt und Kennlinie hin oder her. Auf Nachfrage bei zwei Herstellern wurde mir gesagt, dass die Pumpen getaucht ohne Vorfilter getestet werden. Ob das als Erklärung ausreicht, vermag ich nicht zu beurteilen. Vielleicht liegt es auch an unserem Prüfstand :)

    Am Besten geeignet scheint mir eine normale Schwimmbadpumpe. Auch wenn ich dir hier nichts aus unserem Sortiment anbieten kann. Diese Pumpen sind druckstark, haben einen Vorfilter und erreichen tatsächlich die angegeben Förderleistung. Bei Schwimmbadpumpen wird eher bei der Stromaufnahme "geschummelt?" indem die Motorleistung in Watt angegeben wird aber nicht der Stromverbrauch.

    Puuh. Das Schlimmste ist geschafft!

    Das Forum liegt jetzt auf dem Cloud Server und soweit ich es überblicken kann, hat es keine Verluste oder Kollateralschäden gegeben. Alleine hätte ich das niemals geschafft. Vielen Dank an Herrn Ebert von der Firma Woltlab!


    Sollte etwas nicht funktionieren schreibt bitte eine Mail an glenk@teichbautechnik.de .

    Die nächsten Tage werde ich mich noch um die weitere Gestaltung und die Installation von einigen Plugins kümmern, die aber mehr im Verborgenen werkeln.
    Emails aus dem Forum zu versenden bleibt weiterhin gesperrt. Ihr könnt aber untereinander private Nachrichten über den Button "Konversationen" in der Kopfzeile versenden.

    Voraussichtlich am Montag den 28.9.2020 wird das Forum in den Wartungsmodus versetzt. Es zieht auf einen gesicherten Cloud-Server um, der besser gegen Hacker-Attacken geschützt ist. Gleichzeitig wird die neueste Forensoftware zum Einsatz kommen. Ich denke dass dann auch wieder private Konversationen möglich sein werden. Ausserdem bekommt das Forum ein neues Design.

    Die Migration erfolgt schrittweise. Ich kann im Moment noch nicht absehen wie lange die Unterbrechung(n) dauern.

    Ich habe hier auch eine Rotationsbürste liegen, die ich ausprobieren wollte. Dank Torf kann ich mir das jetzt sparen. Harte Beläge kann man nicht entfernen, aber dafür ist eine schonende Reinigung der Folie gesichert.
    Durch Kürzen der langen Borsten kann man zudem die Festigkeit erhöhen.

    Übrigens muss man sich nicht mit frischem Biofilm abmühen. Der Biofilm stirbt intermittierend ab. Dann bilden sich daraus flockige, hellbraune Würmchen, die man leicht entfernen kann.


    Ich will mal sehen ob ich die Rotationsbürsten irgendwo über einen Großhandel bekomme. Mit einem passenden Telestangenhalter wäre dies eine preiswerte Ergänzung des Reinigungszubehörs. (Kann sich natürlich auch jeder selber bauen).

    Ein sehr guter und hilfreicher Vorschlag von Torf.

    Ich hatte No-Phos auch eine Zeitlang im Sortiment. Es ist eigentlich ein Poolpflegemittel, wird aber als rein biologisch deklariert. Das ist aber nicht gleichbedeutend, das es keine ungewünschten Eigenschaften entfalten kann. Durch die hohe Lanthan Konzentration zur Phosphatbindung kann es unter ungünstigen Umständen zu einem pH Sturz in den sauren Bereich kommen. In der Folge wurde dadurch bei einigen Kunden eine biogene Entkalkung ausgelöst. Der freigesetzte Kalk legte sich auf Pumpen, Kugelhähnen, Folie etc. bis nichts mehr ging. Ich hätte es selbst nicht geglaubt, wenn ich nicht die Fotos gesehen hätte. So etwas muss nicht passieren, aber es kann.

    Teichpflegemittel haben in der Regel eine niedrigere Konzentration der Wirkstoffe als Poolpflegemittel. Die Wirkung ist dadurch vielleicht geringer, aber ebenso die Gefahr einer Nebenwirkung. Über diese Risiken sollte man sich im Klaren sein.

    astrofahrer (hier im Forum haben wir eine formlose Sprachregelung und duzen uns)


    Ich sehe in deinen Experimenten keinen Widerspruch. Wenn ich über die Jahre eine allgemeingültige Erkenntnis gewonnen habe, dann die, dass sich Teichanlagen bei gleicher Bauweise ganz unterschiedlich verhalten können. Da gibt es einfach zu viele Einflussparameter und manche sind einem nicht einmal bewusst. Wenn man Pooltechnik 1:1 auf einen Naturpool umlegt, dann wird das ein Überraschungs-Ei.


    Durch die Fadenalgenbildung durch starke Strömung bin ich durch Zufall gestossen, als ich meine Kois beim Umbau in ein eigenes Becken ins Asyl geschickt habe. Auch aus Kundengesprächen konnte ich ähnliche Erfahrungen entnehmen. Das muss aber, wie gesagt, nicht überall zutreffen.


    Bei dir mache ich mir keine Sorgen. Anhand deiner Beiträge habe ich dass Gefühl, dass du dein Projekt gut durchdacht, bis ins Detail geplant und wo es möglich war, geprüft hast. Und zwar bevor du mit dem Bauen angefangen hast. Ich bin sicher, du hast mögliche Problemstellen im Auge und findest auch eine Lösung wenn sich die natürlichen Prozesse etwas anders entwickeln sollten als gewünscht.

    Ich bekomme leichte Bauchschmerzen, wenn ich mir das Bauvorhaben anschaue. In einem gechlorten Pool kann man auf eine kalkulierbare Filtertechnik zugreifen und braucht sich nur noch um die Gestaltung des Kreislaufs und der Fördermenge kümmern.

    Der Glaube, dass sich in gleicher Weise ein Naturpool kontrollieren lässt, kann bitter enttäuscht werden. Das Wasser wird man zwar klar bekommen, aber ich sehe hier auch beste Bedingungen für das Wachstum von Fadenalgen und Fleckenbildung.

    Fängt schon damit an, Dachwasser als Füllwasser zu verwenden. Ein No-go wegen der Nährstoffbelastung.

    Dann die stärkere Wasserbewegung für einen gleichmäßigen Überlauf an der langen Rinne. Das lieben die Algen. In einer Zisterne können sich schnell anaerobe Bedingungen einstellen, was zur Lösung von Nährstoffen führt. Um nur einige Problemstellen zu nennen.

    Ich sehe hier (und dies ist das Supportforum für unsere Teichtechnik) nur eine sehr geringe Schnittmenge mit unseren Filtersystemen. Wenn dann Probleme auftauchen wird nur noch darüber gesprochen und keiner sieht mehr die mögliche Ursache in der Bauweise. Für einen neuen Besucher sieht es dann so aus, als würden wir Teichtechnik verkaufen, die in der Praxis nicht funktioniert.

    Natürlich ist niemand gezwungen sich an bewährten Verfahren zu orientieren. Aber dann sollte ein Plan B in der Schublade liegen, falls die Nörgler Recht behalten.

    Auch wenn es nicht geschäftsfördernd ;( ist , würde ich der Feinstfiltrierung bis in den kleinen mµ Bereich keine so große Bedeutung beimessen. Ich glaube das auch schon in den Beiträgen bezüglich Trommelfilter und ähnliche Konzeptionen zum Ausdruck gebracht zu haben.

    Wichtig ist, das der Schmutz nicht so grob ist, dass er die Schlitze der Auströmer verstopft. Das kann bei einem Bogensiebfilter eigentlich nur passieren, wenn das Sieb nicht richtig dicht ist, oder der Überlauf ausgelöst wurde. Mit anderen Worten, die Beutel haben hier mehr die Funktion eines "Sicherheitsnetzes" als das sie ein wesentliches Element in der Filterkette bilden. Ich habe meinen Schwimmteich 6 Jahre nur mit einem Bogensiebfilter vorfiltriert. Erst in den letzten Jahren waren zusätzlich die verschiedensten Feinfilter zu Testzwecken angeschlossen. Viele Entwicklungen habe ich wieder verworfen bevor sie ein verkaufsfähiges Stadium erreicht hatten.

    Etwas anders ist es bei Filterketten, die über einen Filterkorb vorfiltrieren. Z.B. bei unserem fertigen Pumpenschacht. Hier macht eine feine Nachfiltrierung mehr Sinn, da die Korbmaschen mit 2-3mm etwas größer sind als die Schlitze der Auströmerrohre. Aber auch hier muss man nicht bis 100 mµ oder kleiner filtern.


    Das wir die Filterbeutel in der gegenwärtigen Ausführung im Bioflow eingebaut haben, lag einfach daran, dass es sie in dieser Form fertig zu kaufen gab. Ein eigener Test hatte auch nicht die Problematik des täglichen Reinigens aufgezeigt. Das ist kontarproduktiv und war auch nicht so gedacht. Ich habe jetzt neue Beutel produzieren lassen. Sind auch schon da. Auch die geänderten Wassereingänge sind jetzt fertig und kommen noch diese Woche in den Shop.


    Wenn bei dir im Bioflow nur wenig Schmutz ankommt, kannst die Beutel ganz weglassen. Bis 2019 hatten die Biodräns keinen eigenen Filter. Grauer Schlamm, der sich durch absterbenden Biofilm bildet, kannst du auch mit dem allerfeinsten Vorfilter nicht verhindern.


    Organisches Material baut sich im Kiesfilter wieder durch "abfaulen" ab. Das geschieht verstärkt in der Winterpause unter anaeroben Bedingungen. Mit der Rückspülung im Frühjahr entfernst du das gelöste Material.


    Fazit: die mechanische Vorfiltrierung soll den biologischen Filterbereich entlasten, und ein Verstopfen der Ausströmer verhindern. Dies sollte aber nicht in Sklavenarbeit ausarten. Es ist bei Neuentwicklungen nicht möglich alle Eventualitäten vorauszusagen. Ein bisschen Nacharbeit bleibt in der Regel immer. Dafür wird der Bioflow immer besser und bleibt auch einfach nachrüstbar.