Ralf Glenk Administrator
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Beiträge von Ralf Glenk

    Grundsätzlich hast du sicher Recht, aber... dies ist das Topteich Support-Forum. Es ist kein freies Forum bei dem man sich über andere Anbieter oder Wettbewerber austauschen kann. Speziell wenn man eine schlechte Erfahrung gemacht hat.

    Dies könnte mir als Betreiber als Wettbewerbsverstoß ausgelegt werden. Das habe ich alles schon durchexerziert und ein Rechtsstreit kostet immer Zeit und Geld, egal wie das ausgeht.


    Kotzbrocken ist mir zuvorgekommen, aber ich lasse den Beitrag mal so stehen, auch wenn eigentlich schon alles gesagt ist.

    Grundsätzlich sind Links auf andere Händlerseiten nicht erlaubt. Soweit zu erkennen ist das Bild aus einer Webseite der Fa. Bosch.

    Darüber hinaus ist dies das Supportforum unseres Onlineshops. Hier nach Ratschlägen zu suchen, wie man unsere Produkte umgehen kann, ist ebenfalls nicht gewünscht. Dafür gibt es genug freie Foren, wie Kotzbrocken bereits angemerkt hat.

    Bei beiden Selbstbauvorschlägen sehe ich auch die Nachteile. Und die sind nicht unerheblich. Es steht jedem frei eigene Erfahrungen zu sammeln. Ich möchte hier aber keine Diskussion darüber entfachen, dazu ist dieses Forum nicht gedacht.


    Das bedeutet nicht das hier keine Selbstbauvorschläge gepostet werden dürfen. Es gibt genug Beispiele für eigenständige neue Ideen, oder Verbesserungen bzw. Abwandlungen unserer eigenen Produkte. Das schaue ich mir dann an und

    entscheide von Fall zu Fall wie ich damit umgehe.

    Man schaltet die Pumpe im Winter nicht nur deshalb aus um Strom zu sparen, oder die Pumpe zu schonen und zu warten. Durch die anaeroben Verhältnisse im Kiesfilter werden die Faulprozesse angestoßen. Organisches Material und Sediment zersetzen sich weiter und gehen in eine (stinkende) Nährstofflösung über. So können diese Nährstoffe vor der Inbetriebnahme im Frühjahr abgepumpt werden (sogenannte Rückspülung).

    Die Flecken entstehen, wenn sich organisches Material zersetzt. So habe ich das beobachtet. Was die Flecken erzeugt, kann ich nicht sagen. Anaerobe Bakterien, Pilze ? Da gibt es mehrere Verdächtige. Ich tippe auf die Bakterien, da ich ein ähnliches Verhalten auch bei schlammzersetzenden Wasserpflegemitteln auf Bakterienbasis beobachtet habe. Wenn die Flecken nicht mehr durch Laub abgedeckt sind, lösen sie sich mit der Zeit auf oder sterben soweit ab, dass man sie leichter entfernen kann.

    Die Pumpe sollte im Winter ausgeschaltet werden, damit dann die Zersetzung des organischen Materials (Oder auf deutsch der Faulprozess) gefördert wird. Dafür sind anaerobe Verhältnisse von Vorteil.

    Grundsätzlich ist dieses Forum als Support für die Topteich Technik gedacht. Da wir selber keine Beckenbausteine anbieten und das Thema sicher allgemein von Interesse ist, kannst du den Hersteller und das Material gerne benennen. Nur bitte keinen direkten Link setzen. Du solltest dazu aber ein neues Thema eröffnen.

    Was ist jetzt der Vorteil gegenüber dem Mulmtrichter, der im Set des Dreckspatz beiliegt? Dort kann man eine Telestange direkt befestigen. Oder du führst ihn ebenfalls von Hand, wenn du die Telestange weglässt. Deine Version ist sicher nicht sehr rückenschonend.

    Ich könnte mir allerdings auch ein Neuprodukt vorstellen, bei der ein Mulmtrichter direkt mit einem 1,20m Saugrohr kombiniert ist. Dann ist das Handling speziell auch zwischen den Pflanzen leichter. Und man kann aufrecht arbeiten.


    PS. Den Filterbeutel des Dreckspatz abzubauen ist keine so gute Idee. Wir hatten bereits Fälle von Kunden die das ebenfalls gemacht haben und hinterher eine neue Ablaufpumpe brauchten.

    Nur weil der Skimmer eine flache Einlauföffnung besitzt bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass auch die Wasserlinie höher liegt. Ausser das die schmale Öffnung schicker aussieht hat solch ein Skimmer eigentlich nur Nachteile. Der Verdunstungsausgleich muss wegen der geringen Schwankungsbreite durch eine permanente automatische Wassernachspeisung aufrecht erhalten werden. Sonst kann die Pumpe trocken laufen. Durch das ständige Nachfüllen können wiederum Algenprobleme bei stark phosphathaltigem Füllwasser entstehen.

    Hallo Alex,

    du bist hier im Forum für Schwimmteiche und Naturpools. Diese Teichanlagen haben als wesentliches Element einen biologischen Filterbereich zur Wasseraufbereitung. Dieses Konzept wird bereits beim Bau umgesetzt und lässt sich nur schwer nachrüsten. Es gibt keinen Teichfilter, den man nur anschließen muss und alles wird gut. Schon gar nicht für kleines Geld. Es geht bei der Auslegung der Filtertechnik nicht um die Klassifizierung "Einsteiger" und "Fortgeschrittener" sondern was für die individuelle Teichanlage angemessen ist.

    Vielleicht schaust du dich in den entsprechenden Koi-Foren um. Dort gibt es auch oft Tipps für selbstgebaute Filter.


    Ich möchte an dieser Stelle für alle Mitlesenden den Hinweis geben, dass dies das Topteich Support Forum ist. Durch die hohe Kompetenz der Mitglieder angelockt, finden sich immer wieder Hilfesuchende deren Teichanlagen wenig mit einem Schwimmteich oder Naturpool zu tun haben, geschweige denn mit unserer Filtertechnik gebaut wurden. Das ist leider nicht zielführend.

    Erstens möchte ich nicht, das dieses Forum thematisch in alle Richtungen zerfasert und sich damit von dem Grundgedanken entfernt, den Selbstbauern die unsere Technik eingesetzt haben, eine Kommunikationsmöglichkeit untereinander zu bieten.

    Zweitens kann auch nicht wirklich geholfen werden, wenn die Bauweise wenig mit der unserigen zu tun hat und eine Umrüstung unverhältnismäßig hohe Kosten und viel Arbeit mit sich bringen würde.

    Da du eigentlich keinen Naturpool bauen willst (sondern dies nur als möglichen Ausweg siehst), bist du sicher in einem speziellen Poolforum besser aufgehoben. Dieses Forum richtet sich an Selbstbauer denen der Aspekt der biologischen Wasseraufbereitung wichtig ist, damit auch Pflanzen wachsen und eventuell ein paar Fische oder Molche eine neue Heimat finden. Ein Naturpool macht immer mehr Arbeit wie ein einfacher Pool. Es ist ein lebendes Objekt mit all seinen Freuden und Tücken.


    Du möchtest dein vorhandenes Becken nutzen, ohne das du viel Arbeit damit hast. Die Kosten sollen überschaubar bleiben, der Umbauaufwand und die Eigenleistung gering.

    Dann solltest du wie folgt vorgehen:


    Wenn die Betonschale stabil ist, kannst du sie mit einem Dickschicht PU abdichten lassen. Dafür gibt es spezielle Firmen die eine Poolbeschichtung ausführen. Das Material ist elastisch und wird auch als Flüssigfolie verkauft. Aber ohne eine flexible Abdichtung geht es nicht.

    Ist ein Skimmer vorhanden, kannst du ihn weiter nutzen, ansonsten musst du sehen, wie du einen neuen Skimmer in das Becken einbauen kannst, damit die Übergänge zur Betonwand dicht bleiben. Dann besorgst du dir bei einem Pool-Fachhändler ein Filtersystem aus Pumpe und Sandfilter. Das ist ein Massenprodukt und daher nicht sehr kostenintensiv. Dafür musst du nur einen Schacht oder Unterstand bauen. Dieses System kannst du durch eine Elektrolyseanlage ergänzen.


    Alles was wir anbieten, auch die Gartenlagune, richtet sich an Selbstbauer die bereit sind den nötigen Zeit- und Arbeitsaufwand zu tragen.

    Bei der Salzelektrolyse wird Chlor direkt durch eine Umwandlung salzhaltigen Wassers erzeugt. Man muss dann keine Chortabletten mehr hinzufügen. Der Prozess wurde in einem Poolforum von einem der Experten gut beschrieben . Hier der Link Salzelektrolyse

    Es ändert sich die Darreichungsform und man benötigt keine Trägerstoffe, die sich nur schwer im Wasser abbauen. Aber mit einer biologischen Wasseraufbereitung hat das nichts zu tun. Es werden auch bei schwacher Dosierung vermutlich keine Pflanzen wachsen. Man hat dann einen normalen Pool aber keinen Naturpool.

    Dies nur als Anmerkung, damit keine Missverständnisse entstehen.

    Wenn sich auftreibende Algenpolster bilden, oder sich die Schlitze des Siebs durch Kalk zusetzen kann es passieren, dass die Pumpe trockenläuft, weil nicht genug Wasser nachkommt. Sie kann auch langsam verkalken, wir hatten dieses Jahr zwei Fälle. Dann fördert sie nur wenig Wasser und die Klappe öffnet sich entsprechend kaum. Auf jeden Fall solltest du dir auch die Pumpe anschauen und den Rotor reinigen.

    Jeder hat seine Sichtweise, die aus den entsprechenden Kundenrückmeldungen gespeist werden. Kalkausfällungen bei einem neuen Schwimmteich sind tatsächlich teilweise ein Problem. Wir bekommen bekommen vereinzelt Reklamationen, dass nach wenigen Wochen die Pumpe ausfällt. In der Regel ist dann eine Verkalkung des Rotors die Ursache. Hier muss man zu Anfang aufpassen und nötigenfalls die Pumpe reinigen, bevor der Rotor festsitzt. Nach einiger Zeit spielt sich das ein und die manuelle Wartung kann wieder zurückgefahren werden. Festsitzende Kalkbeläge von der Folie zu lösen, kann ein Problem sein, sodass der frühzeitiger Einsatz eines Roboters Vorteile bringt. Das hat aber nichts mit der Eintrübung selbst zu tun.

    Um die einzelligen Schwebealgen zu eliminieren wird der Hauptnährstoff Stickstoff durch die nitrifizierende Bakterien im Wasser abgebaut und es entsteht eine Mangelsituation in der die Schwebelagen nicht überleben können. Zumindest nicht in der Masse. Die Leichen sinken ab und diesen Vorgang kann man gut beobachten. Das Wasser klärt sich in der Regel nicht gleichmäßig sondern von oben nach untern. Die Sichttiefe steigt. Die Partikel bilden einen lockeren Bodenbelag (Sediment / Mulm). Saugt man diesen ohne Wasserrückführung ab, hat man ihn aus dem Teich entfernt. Lässt man den Roboter laufen wird immer eine Teilemenge wieder aufgewirbelt und führt erneut zu einer Eintrübung. Diese hält allerdings nicht so lange an, wie bei lebenden Schwebealgen.

    Aufgewirbelte Partikel in den Kiesfilter zu leiten, halte ich nicht für ziehlführend. Wir bemühen uns durch die Filtertechnik organische Partikel im Vorfeld abzufangen. Das sollte man nicht durch einen Teichreiniger, egal ob Roboter oder Teichschlammsauger wieder umgehen. Der Biofilm verabeitet kein organisches Material sondern nur bereits gelöste Nährstoffe.

    Du kannst die Skimmerverbindung am Zugschieber schliessen und den Bogensiebfilter durch die Pumpe leer saugen. Dann siehst du ob die Klappe normal arbeitet oder irgendwo klemmt. Auch die Stößel könnten sich im Führungsrohr verklemmen, wenn der BSF vollgelaufen ist und Schmutz in die Führungsrohre eindringt.

    Ein Gefälle würde eine Rolle spielen, wenn die Rohre ausserhalb des Wassers verlegt sind. Im Wasser bewegt sich das Wasser im gleichen Medium. Es wird sich daher auch zunächst in den Auströmerrohren verteilen, bevor es durch das nachfliessende Wasser in das Kiesbett entweicht. Das ist zwar nur eine Einschätzung, aber es hat auch noch niemand untersucht wie der genaue Strömungsverlauf ist.. Wie auch.

    Ich möchte darauf hinweisen, dass das Thema "Tipps und Tricks mit dem Tosstec" lautet. Leider wird dieser Themenkreis von einigen Teilnehmern verlassen und mehr und mehr zu einer öffentlichen Reklamationsstelle über den Tosstec Roboter umfunktioniert. Das ursprüngliche Thema wird nicht mehr beachtet. Diese Entwicklung ist nicht gewollt und wird daher nicht weiter geduldet. Ich habe diese Entscheidung nach einiger Überlegung getroffen und Torsten Reuss vorab telefonisch informiert. Er selbst hatte hier vergebens darum gebeten, sich bei einer Reklamation direkt an seine Firma zu wenden und nicht über ein öffentliches Forum. Da dieser Einwand wenig Beachtung findet, schreite ich jetzt ein.

    Ich will auch die Gründe nennen.


    Es ist vielleicht nicht jedem bewusst, aber dies ist das Topteich Support Forum. Es ist kein freies, werbefinanziertes Forum, sondern die Kosten werden über unsere Einnahmen finanziert. Daher sollte der Themenkreis auch unsere Produkte, beziehungsweise die unterschiedlichsten Teichbauprojekte in den diese Produkte eingesetzt werden, behandeln. Ich lasse einen gewissen Freiheitsgrad zu, aber nicht grenzenlos. Dieses Forum wird nicht zum Supportforum für andere Händler oder Hersteller.


    Als Händler unterliege ich dem Wettbewerbsrecht. Ich wäge daher nach Möglichkeit ab, ob Beiträge einen wirtschaftlichen Schaden bei einem Wettbewerber auslösen können. Das muss nicht unmittelbar durch eine Verunglimpfung sein, sondern kann auch durch eine Häufung von negativen Beiträgen passieren. Da sich die zufriedenen Kunden selten im Forum beteiligen, entsteht so ein Zerrbild der Wirklichkeit. Dass kann sich dann auf das Firmenimage auswirken. Deshalb soll eine Reklamationsbearbeitung weiterhin dort stattfinden wo sie hingehört. In der direkten Kommunikation und nicht in der breiten Öffentlichkeit.


    Ich möchte betonen, dass ich nicht von Torsten Reuss um mehr Kontrolle gebeten wurde. Im Geschäftsleben erwarte ich einen fairen Umgang miteinander und das ist keine Einbahnstraße.