kotzbrocken Moderator
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Beiträge von kotzbrocken

    Pauschal sagen, das bei Temperatur x , es zu Problemen führen kann ist nicht möglich. Hier wirken sich alle Wasserparameter auf das Ergebnis aus. Wenn mein Wasser bzw. das Nachfüllwasser schon grenzwertig ist, hab ich auch bei niedrigeren Temperaturen ( 25 Grad ) unter Umständen schon Probleme. Ab 25 bis 26 Grad nimmt die Sauerstoffsättigung des Wassers stark ab , was zur Folge hat, das der Biofilm nicht mehr ausreichend versorgt wird. Sollte sich dieser dann zurück bilden ( absterben hört sich so krass an ) werden gebundene Nährstoffe wieder freigesetzt , die dann Probleme bereiten.

    Sollte man also frei von Nährstoffen sein, gibt es auch weniger Probleme.

    Ich verstehe die Leute nicht, blablabla von wegen Regenwasser und Solar, welches ja wahrscheinlich auf die Umwelt oder den Geldbeutel abzielt. Im gleichen Atemzug aber ne Fußbodenheizung? Sorry, ist nicht bös gemeint, aber passt irgendwie nicht zusammen.


    Zum Thema WU Beton: WU bedeutet nicht wasserdicht! Poolfarbe funktioniert in Mitteleuropa nicht wegen der Witterung. Eine wirklich dichte Wanne, geschliffen für wenig Anhaftungen würde extrem aufwendig und teuer, ein Keller unter dem Haus wäre dagegen günstig. Ich kann dir auch nur zur Folie raten.

    Irgendwie geht hier der Grundgedanke eines Naturpools verloren. Manchmal ist es dann doch besser , bei immer weiter ausschweifenden Wünschen, über einen Chlorpool nachzudenken .

    Also von WU Beton würde ich auch die Finger lassen. Beim Schwimmbereich könnte man ggfs. noch nachbessern , aber was ist mit dem Kiesfilter ? Sollte da etwas undicht werden, heißt es ran an die Schaufel und Kies raus.

    Bei der Fußbodenheizung könnte ich mir vorstellen , das sich am Boden , dort wo die Heizschlangen verlaufen, ein Bereich bildet, der Ideal für Ablagerungen, Pilze, Algen etc. sein könnte. Bedingt halt durch die höhere Temperatur.

    Schaden kann es aber nicht. Gerade wenn der Kies scharfkantig ist gibt es beim befüllen zusätzlichen Schutz. Es sind ein paar Euro , die einem aber ein sicheres Gefühl geben.

    Also dein Thema passt eher in die Gartenlagune . Findest du unter

    Dashboard - Gartenlagune-Forum

    Von deiner Idee mal kurz Kunstrasen auf die Folie zu kleben, kann ich dir nur abraten. Das wird nicht lange halten, da das Wasser den Kleber auf kurz oder lang löst.

    Auch von einer Tiefe von 1 m ist abzuraten, da sich der Teich im Sommer so sehr aufheizt und du wahrscheinlich eine grüne Brühe haben wirst.

    Um Tieren eine Ausstiegsmöglichkeit zu geben, ist eher der Bau von Terrassen von Vorteil , da alles , wirklich alles , im Teich rutschig wird.

    Mit einem BSF kommst du auf jeden Fall klar. Das muss auch nicht der Supersieve sein, sondern da reicht der MIDI oder Ultra . Zu große Komponenten sind nicht immer besser bzw. verschlechtern das Ergebnis, da die Wassermenge auch das Bogensieb reinigen muss.

    Bei deiner Teichgröße gehe ich von ca. 6 bis 7qm Regenerationsfläche aus , die dann mit max. 3000 l / h durchströmt werden.

    Somit reicht eine Variopumpe.

    Sollte das nicht dein Bild sein, dann bitte löschen ( Urheberrecht ) .

    Ein Sandfilter würde relativ schnell verstopfen , kannst du also für einen Schwimmteich nicht gebrauchen. Das selbe gilt für die Schwimmbadpumpe, die mind. 600 Watt oder mehr hat und ein Stromfresser ist. Die heutigen Asynchronpumpen haben einen Verbrauch von ca. 10 Watt / 1000 l Wasser. Das kommt auch dadurch, das sie nur mit Schwerkraft arbeiten und nicht selbstansaugend sind.

    Der biologische Kiesfilter muss 24 h beschickt werden mit ca. 300 bis 500 l/ h / m2 oder 2 bis 3 mal das Teichvolumen in 24 h.

    Würde dir aber sehr anraten, erstmal die Ratgeberseiten zu lesen , damit man diese nicht extra hier niederschreiben muss.

    Der Arbeitsaufwand an einem Schwimmteich ist sehr dehnbar , kommt halt immer drauf an, wie man sich vorstellt. In der Regel kann man aber sagen, daß ein Schwimmteich genauso viel Arbeit macht , wie die vorherige Gartenfläche. Und hier wieder macht der „ englische Rasen“ mehr Arbeit als eine Blumenwiese.

    Schlammsauger brauchst du für die Grundreinigung im Frühjahr, ggfs. für die Rückspülung des Kiesfilters und vor allem für Kiesflächen , die unter Wasser liegen.

    Von einer Low Budget Lösung würde ich dir abraten , weil du dann meistens doppelt kaufst . Im besten Fall schiebt man so etwas unter den Weihnachtsbaum .

    Das richtige Spielzeug ist halt immer abhängig von der zu reinigenden Größe.

    Hallo,

    ein Umbau auf BSF ist natürlich möglich , braucht aber eine Pumpenunterstützung , da der Luftheber es nicht schafft den BSF leer zu ziehen.

    Dein Kiesfilter ist ja dein Biofilter, also brauchst du da nichts weiter zu unternehmen.

    Deine lange Leidenszeit mit Schwebealgen und jetzt Fadenalgen zeigt aber, daß es irgendwo wahrscheinlich eine Nährstoffquelle gibt. Das kann zum einen Phosphat sein ( Stadtwasser denn auch gemessen ? ) oder auch Nitrat. Kann auch im Stadtwasser einen für Schwimmteiche erhöhten Wert haben. Was heißt nachfüllen mit Niederschlagswasser ( Dachflächenwasser ? ) ?

    Hallo,

    würdest du bitte deinen Beitrag löschen. Auch wenn es eigene Erfahrungen sind , ist es erstmal „ üble Nachrede „ das Folgen für den Seitenbetreiber haben kann.

    Danke !

    Als Leitungswasser bezeichnest du Stadtwasser ?!? Dann guck doch mal auf der Homepage deines Versorgers nach Analysen .

    Es muss nicht nur Phosphat sein , sondern Nitrat düngt auch anständig die Algen .

    Hab mir mal deine Beiträge durchgelesen. Kann es sein das der Grund bei deinem Füll- bzw. Nachfüllwasser liegt. Was verwendest du den da und welche Werte hat es ?

    Die nächste Frage wäre, was du für einen Kies verwendet hast ?