kotzbrocken Moderator
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Beiträge von kotzbrocken

    Bei deiner Teichgröße wird sicher ein Teichsauger wie der Dreckspatz ausreichen. Deine Kiesfläche ist überschaubar und für eine Grundreinigung im Frühjahr ist das wohl passend. Dauert wegen weniger Saugleistung halt länger als mit einer Impellerpumpe.

    Der kostet zwar auch mehr als ein Baumarktprodukt, ist aber sehr solide verarbeitet und eine Investition für Jahre.

    Dann muss ich mal einen Mythos aufdecken. Diese Faustformel mit 2 bis 3 mal / Tag das Teichvolumen durch den Filter zu schicken, kommt von den großen , nur schwach durchströmten Filterkörpern . War halt vor Jahren noch der Standart. Bei den heutigen Filterkörpern hab ich eine fast vollständige Durchströmung durch die nah bei einander liegenden Ausströmerrohren.

    Bei den Rücklaufgarnituren wird es wohl sondern, das es in der nächsten Saison eine Rücklaufgarnitur mit zwei Gitterrohren und einer Empfehlung bis zu welcher Filtergröße geben wird.

    Bitte den Link ebenfalls entfernen. Wer an so etwas Interesse hat, kann sich über Google schlau machen und wahrscheinlich nachher fluchen .

    Wird so etwas nachgebaut und funktioniert nicht wie gewünscht, gibt es unendliche Diskussionen und dafür sind andere Foren gedacht.

    Danke !

    Hallo ,

    die Möglichkeit einen Naturpools zu bauen, gibt es auch im kleinsten Garten.

    Durch die vollflächige Durchströmung des Filterbereiches ist eine Größe von ca. 20 % der Schwimmfläche ausreichend. Somit kannst du den Schwimmbereich erheblich größer planen.

    Förderlich für die Biologie ist halt immer ein größeres Volumen. Dies erreichst du halt durch Tiefe , die am besten um 1,7 bis 1,8 m sein sollte. So hat man ein gesundes Mittelmaß zwischen Biologie und Zweckmäßigkeit. Tiefer geht natürlich immer.

    Was auf jeden Fall zu bedenken ist, ist das angrenzende höhergelegenen Gelände. Es darf kein Oberflächenwasser bei Regen in den Pool gespült werden.

    Weiterhin ist die Windrichtung in Richtung Skimmer zu gewährleisten und zu überlegen, ob der Kiesfilter mit Wasser bedeckt ist oder als Trockensumpf ( Kies über Wasserlinie) Das hat einen Vorteil bei der Bildung von Algen und der Reinigung.

    Das wären erstmal einige Punkte zur Überlegung .

    Diese Frage bzw. Problematik gab es ja schon öfters. Es geht ja letztlich nicht um die absolute Genauigkeit. Wenn ich aus einer Laboruntersuchung einen Wert von angenommen 0,2 mg / l Phosphat habe und das Hanna Gerät mir einen Wert von 0,15 mg / l anzeigt , kann ich abschätzen wie meine Abweichung ist. Ich kann somit auch mein Nachfüllwasser mit meinem Teichwasser in Relation setzen.

    Ich muss halt immer sehen, was ich für mein Geld bekomme. Für die rund 70 Euro habe ich ein Gerät , wo ich relativ verlässliche Werte bekomme, ohne Probleme von z.B. MHD bei Tröpfchentest.

    Auch Teststreifen und Tröpfchentest haben Abweichungen , mit denen man sich aber orientieren kann.

    Durchlaufen lassen über eine Rücklaufgarnitur kann man machen. Fließendes Wasser dürfte in diesen Gegenden garnicht gefrieren. Filter würde ich aber auf jeden Fall abstellen und auf keinen Fall auf Intervallbetrieb umstellen . Da kann es zu Kalkablagerungen in der Pumpe kommen.

    Abstellen und die Pumpe drin lassen geht natürlich auch. Die aufsteigende Bodenwärme halt alles über 0 Grad .

    Sehe das eher als Ablehnungsangebot. Die Folienschweißer haben ohne Ende zu tun und vergeben teilweise ihre Aufträge an Subunternehmer. Des Weiteren haben die Folienpreise gefühlt um 20 % zugelegt. Würde zur Zeit von einem durchschnittlichen Preis von 6 bis 8 k€ ausgehen, je nach Aufwand , Folien - und Vliesqualität.

    Hallo,

    du vergleichst ein wenig Äpfel mit Birnen. Die Benzinpumpen sind einfache Kreiselpumpen die zumindest mit dem alter nicht mehr selbstansaugend. Gerade wenn du Kiesflächen absaugen willst, zieht man auch öfter Luft mit an. Schlammsauger hat da kaum Probleme ( ca. 0,2 bar Unterdruck ) und Impellerpumpen gar keine ( bis 0,7 bar Unterdruck )

    Den Filterbereich als „ Hochbeet „ zu bauen ist kein Problem. Wie torf schon schrieb, benötigst die Rücklaufgarnitur Trockensumpf. Das Gitterrohr dann so hoch wie möglich einbauen und nur mit sehr wenig Kies bedecken. So haben die Pflanzen noch eine Chance mit den Wurzeln im Wasser zu stehen. Und die Gitterrohre in groben Kies packen, sonst liegt der feine Kies im Schwimmbereich.

    Viel zuviel Aufregung . Seit 9 Wintern habe ich weder die Pumpe ausgebaut , noch irgendwas leer gemacht oder gedämmt . Ein kurzes Stück vom PVC Schlauch liegt oberirdisch , auch nichts passiert . Ich hab vor längerem darüber mit Ralf gesprochen und er kennt nur einen Skimmer der geplatzt ist, da er nicht im Erdreich bzw. Beton verbaut war , sondern frei in der Luft hing und somit kalter Wind ihn zum einfrieren gebracht hat.

    Hallo,

    zum abschiebern reicht der große Schieber vor dem BSF . Die Pumpen sollten in einem Eimer mit Wasser überwintern, da sonst die Dichtungen spröde werden . Wichtiger wäre eher den Technikschacht abzudecken. Dann hast du über den Winter ausreichend Bodenwärme von unten, daß nichts einfrieren kann . Alles was über 20 cm tief verbaut ist, sollte der Frost in Deutschland nichts anhaben.

    Du baust Z Winkel aus Edelstahl , die auf der Kiesseite noch eine Platte haben, damit mehr Kies als Auflage vorhanden ist. Die Platte ruhig in 30 x 30 oder größer dimensionieren. Das selbe gilt für die Winkel, da ruhig 5 mm Edelstahl kanten und die Unterseite des Holzes mit einer Nut versehen, wo das Winkeleisen rein passt.

    Würde es vielleicht mal mit Aqualoons im Filterkorb versuchen. Wenn die Gaze im Korb zu sitzt und die volle Menge Wasser hindurch gezogen wird , pumpt er das Wasser halt dran vorbei. Der Motor kennt halt nur Vollgas und kann nicht unterscheiden zwischen voll und leer.

    Andere Möglichkeiten wären Flocculant um den Dreck griffiger zu bekommen ( verstopft aber auch den Filterkorb) oder bei leichtem Beginn von Algenbildung , diese mit Peroxyd abzustreuen.