Schwimmteich am steilen Hang - Stuttgart

  • Hallo liebe Naturpool-Fachleute,


    ich habe mich hier angemeldet, weil wir gerne einen Naturpool zum großen Teil selber bauen möchten.

    Auf der Suche nach Rat bin ich immer wieder hier im Topteich Forum gelandet und werde deshalb die Technik von Topteich verbauen.


    Wir bauen auf einem unbebauten Hangrundstück ein Haus in dessen Garten hangwärts ein Naturpool stehen soll.

    Da man nach dem Hausbau nicht mehr richtig in den Garten kommt, wird der Bau des Betonbeckens VOR der Hausbau erfolgen.

    Die Inbetriebnahme des Pools wird NACH der Fertigstellung des Hauses erfolgen. Wahrscheinlich 2024.


    Die Lage des Beckens ist ähnlich wie bei torf, nur dass das Becken quer zum Hang ist und der Hang steiler.


    Im Anhang habe ich ein Bild hochgeladen, das die Situation in 3D zeigt.


    Hier erst mal die Informationen zum Projekt:


    • Terrasse Höhe 0m
    • Poolrand 1m höher als Terrasse
    • Wasserspiegel 0,9m höher als Terrasse
    • Stützmauer hinter Pool
      • am Kiesfilter ca. 1,25m über Poolrand
      • Am Technikraum ca. 2,0m über Poolrand
    • Becken ca. 3*8m (24m2 Fläche, 34m³), bzw. ohne Rand 3,4*8,4m (29m2 Fläche, 40m³)
      • Tiefe 1,5m für 1,4m Wasserspiegelhöhe
    • Filter ist 6m², also etwa 20-25% der Poolfläche
      • Extra Becken, durch Mauer vom Pool getrennt
    • Kostengünstiger PV-Strom ist vorhanden
      • Deshalb am liebsten 2 Pumpen:
      • 1* Filter, Rund um die Uhr
      • 1* Skimmer: Nur Tagsüber mit PV Strom. Ist nachts dann auch leiser.
      • Problem: Filter braucht nach Info hier im Forum nur etwa 2500l/h
      • dafür ist die Pumpe von Topteich überdimensioniert
    • Solare Heizung:
      • Ziel:
      • Badesaison etwas verlängern
      • Eis-Probleme im Winter vermeiden
      • Kühlung im Sommer ermöglichen (Nachts) um Temperaturen über 28°C zu vermeiden
      • mit PVT (PV Modul mit dahinterliegender Thermischer Solaranlage)
      • max 60°C Wassertemperatur
      • Heizschlange im Poolboden (ähnlich Betonkerntemperierung)
      • Poolwasser wird dadurch nicht auf zu hohe Temperaturen erhitzt


    Und hier meine Fragen:


    Pool Rohbau

    • Vorschlag vom Planer (ohne Pool-Erfahrung)
      • WU Beton nehmen, dann kann man Wasser direkt einfüllen, und wegen der Farbe evtl. streichen
      • Geht denn das ohne Folie? Evtl. sogar roher WU-Beton?
      • Fliesen oder Folie?
      • Porphyr Boden auf WU Beton, geht das?
    • Wand hinter dem Pool stützt den Hang ab
      • darf diese Wand auch gleich die Poolwand sein?
      • braucht man den Rand zur Stützmauer?
      • braucht man den Rand zum Technikraum?
    • Wand zum Technikraum:
      • dahinter soll ja die Filterkombination mit Pumpe rein.
      • Skimmer kommt in die Wand, dahinter Filter und Pumpentechnik
      • Lässt man da ein Loch mit passenden Abmessungen in der Wand?
      • Oder wird der Skimmer einbetoniert?
    • Hat jemand so eine Fußbodenheizung im Pool?
      • Welches Rohrmaterial wird da einbetoniert?
    • Vom Technikraum zum Filter wird eine Wasserleitung gebraucht
      • Welcher Durchmesser?
      • Wird die Leitung verlegt?
      • Leerrohr im Betonboden? Welcher Durchmesser?
      • Wasserspiralschlauch einbetonieren? Welches Durchmesser
    • Wand zwischen den Becken (Schwimmbereich/Filter) wird wohl auch betoniert?

    Die Beton-Stützmauer soll verschönert werden.

    • Da Regen aus der Wand Phosphat eintragen könnte muss ich da wohl aufpassen
      • Kann ich da mit zerbrochenen Badfliesen ein Mosaik aufkleben?
      • Welchen Mörtel/Fliesenkleber nehme ich da?
    • Oder sollten da Phosphatfreie Mauerverblender verwendet werden?
      • Porphyr?
      • Welchen Mörtel/Fliesenkleber nehme ich da?

    Sumpffilter, Trocken(Kies über Wasserlinie):

    • Filterkies (Quarzkies) soll mit großen Porphyr Platten belegt werden werden (Platten wieder abnehmbar)
    • Platten sollen dann als Terrasse genutzt werden
    • Laub etc. wird abgesaugt/eingesammelt/abgekehrt damit es nicht in den Filter kommt
    • Oder sollte ich da ein Überbau über den Filter machen? (Holzdeck?)

    Nach der Trockenheit des Sommers 2022:

    • Nachfüllen mit Trinkwasser möchte ich vermeiden
    • Wieviel Wasser muss man denn im Sommer Nachfüllen?
    • Wo füllt man denn am besten nach? Im Skimmertopf?
    • Würde gerne mit Regenwasser nachfüllen
      • Kennt jemand eine Vorrichtung mit der man
      • erst mal den ersten Dreck bei einem Regen ins Abwasser lässt
      • danach das Regenwasser vom gewaschenen Dach auffangen kann?
    • Würde gerne auch mit Zisternenwasser aus Betonzisterne nachfüllen
      • Ist das überhaupt sinnvoll?
    • Darf der Pool auch überfüllt werden (Über Skimmer Oberkante)?
    • Überlaufendes Wasser kann ja Problemlos in die Zisterne für Gartenbewässerung, oder?


    Im Moment am wichtigsten ist, dass beim Rohbau keine Rohre, Einbauteile, Leerrohre vergessen werden.


    Ich freue mich auf eure Mithilfe.


    Jeff

    • Kostengünstiger PV-Strom ist vorhanden
      • Deshalb am liebsten 2 Pumpen:
      • 1* Filter, Rund um die Uhr
      • 1* Skimmer: Nur Tagsüber mit PV Strom. Ist nachts dann auch leiser.
      • Problem: Filter braucht nach Info hier im Forum nur etwa 2500l/h
      • dafür ist die Pumpe von Topteich überdimensioniert

    Den Sinn dieses Systems verstehe ich irgendwie nicht! Normalerweise wird doch der "Filter" mit Wasser aus dem Skimmer beschickt. Oder hast du vor, einen (separaten) Filter mit Wasser aus z.B. einer Tiefenabsaugung zu beschicken? Was machst du dann mit dem Wasser aus dem Skimmer? Der meiste Dreck schwimmt doch an der Oberfläche... d.h., er wird vom Skimmer aufgenommen. Eine Tiefenabsaugung nimmt i.d.R. hauptsächlich Wasser auf, aber nur sehr wenig "Dreck"...

    Das mit dem "...ist dann auch leiser" verstehe ich auch nicht so ganz! Wenn du nicht gerade direkt auf deinem Technikschacht schläfst, hörst du davon sowieso nichts...

    Die meisten Pumpen sind regelbar, d.h. man kann die runterdrehen. Verlängert die Lebensdauer und reduziert den Stromverbrauch erheblich.

    Einmal editiert, zuletzt von per-erik ()

  • Nach der Trockenheit des Sommers 2022:

    • Nachfüllen mit Trinkwasser möchte ich vermeiden - kann ich verstehen, aber...
    • Wieviel Wasser muss man denn im Sommer Nachfüllen? - je nach "Hitze" und Wasserfläche kann das in Ausnahmefällen schon mal 1 m³ pro Tag sein.
    • Wo füllt man denn am besten nach? Im Skimmertopf? - wenn das Wasser wirklich sauber ist, wäre das unsinnig - einfach in den Teich!
    • Würde gerne mit Regenwasser nachfüllen - Regenwasser enthält i.d.R. viele Schadstoffe und viele Nährstoffe...
      • Kennt jemand eine Vorrichtung mit der man
      • erst mal den ersten Dreck bei einem Regen ins Abwasser lässt - kannst ja einen Druck- oder Sandfilter dazwischenbauen, danach den Schlauchdosierer zur Phosphatreduzierung.
      • danach das Regenwasser vom gewaschenen Dach auffangen kann? - verstehe ich das richtig, du willst (regelmäßig) das Dach waschen?
    • Würde gerne auch mit Zisternenwasser aus Betonzisterne nachfüllen - ist doch auch "nur" Regenwasser, oder?
      • Ist das überhaupt sinnvoll?
    • Darf der Pool auch überfüllt werden (Über Skimmer Oberkante)? - normalerweise solltest du irgendwo einen Überlauf bauen. Wenn nämlich z.B. der BSF überläuft und deinen Technikschacht flutet ist das blöd...
    • Überlaufendes Wasser kann ja Problemlos in die Zisterne für Gartenbewässerung, oder? - natürlich!
  • wow... eine Menge an Fragen.

    Grundsätzlich ist bei Deinem Bauvorhaben eine Menge Betonbau enthalten. Die statischen Anforderungen musst Du definieren bzw. entsprechend beachten. Am Ende ist alles möglich - immer eine Frage von Kosten/ Nutzen...

    • Vorschlag vom Planer (ohne Pool-Erfahrung)
      • WU Beton nehmen, dann kann man Wasser direkt einfüllen, und wegen der Farbe evtl. streichen - wir arbeiten hier alle mit eine Folienauskleidung. Ist über Jahre dicht und blättert nicht ab
      • Geht denn das ohne Folie? Evtl. sogar roher WU-Beton? s.o.
      • Fliesen oder Folie? s.o.
      • Porphyr Boden auf WU Beton, geht das? s.o.
    • Wand hinter dem Pool stützt den Hang ab
      • darf diese Wand auch gleich die Poolwand sein? Könnte man so realisieren. Du hast dann an dieser Seite z.B. keine Möglichkeit Dich mal festzuhalten oder die Wände mit einer Bürste von oben zu reinigen. ich würde es immer so gestalten, dass ich um mein Gewässer herumlaufen kann.
      • braucht man den Rand zur Stützmauer? s.o.
      • braucht man den Rand zum Technikraum? s.o.
    • Wand zum Technikraum:
      • dahinter soll ja die Filterkombination mit Pumpe rein.
      • Skimmer kommt in die Wand, dahinter Filter und Pumpentechnik - so ist es
      • Lässt man da ein Loch mit passenden Abmessungen in der Wand? - Beim Rohbau ja - später dann betonieren oder den Skimmer mit Brunnenschaum einsetzen
      • Oder wird der Skimmer einbetoniert? s.o.

    Hat jemand so eine Fußbodenheizung im Pool? - ich kenne hier niemanden

    • Welches Rohrmaterial wird da einbetoniert?
    • Vom Technikraum zum Filter wird eine Wasserleitung gebraucht
      • Welcher Durchmesser? - siehe Ratgeber/ Shop DN 50
      • Wird die Leitung verlegt? - siehe Ratgeber
      • Leerrohr im Betonboden? Welcher Durchmesser? Wofür?
      • Wasserspiralschlauch einbetonieren? Welches Durchmesser Wofür?
    • Wand zwischen den Becken (Schwimmbereich/Filter) wird wohl auch betoniert? Ja

    Wenn Du Angst vor dem Wasser der Wand hast, könntest Du z.B. eine Aco Rinne dazwischen setzen und das Wasser abführen.


    Ließ Dir nochmal den Ratgeber durch. Da sind schon eine Menge Themen behandelt.

  • Ich verstehe die Leute nicht, blablabla von wegen Regenwasser und Solar, welches ja wahrscheinlich auf die Umwelt oder den Geldbeutel abzielt. Im gleichen Atemzug aber ne Fußbodenheizung? Sorry, ist nicht bös gemeint, aber passt irgendwie nicht zusammen.


    Zum Thema WU Beton: WU bedeutet nicht wasserdicht! Poolfarbe funktioniert in Mitteleuropa nicht wegen der Witterung. Eine wirklich dichte Wanne, geschliffen für wenig Anhaftungen würde extrem aufwendig und teuer, ein Keller unter dem Haus wäre dagegen günstig. Ich kann dir auch nur zur Folie raten.

    Beton-Schwimmteich - Selbstbau 2011

  • Der Aspekt mit der Wandreinigung ist gut ..,

    Mit ist noch die Tiefe aufgefallen 1,40 Wasserhöhe ist arg wenig .. je tiefer .. je besser die Biologie


    Die Fußbodenheizung.. find ich cool ..allerdings hast du tatsächlich so viel Wärme „über“?

    Naturpool, System Teichmeister.

    • Offizieller Beitrag

    Also von WU Beton würde ich auch die Finger lassen. Beim Schwimmbereich könnte man ggfs. noch nachbessern , aber was ist mit dem Kiesfilter ? Sollte da etwas undicht werden, heißt es ran an die Schaufel und Kies raus.

    Bei der Fußbodenheizung könnte ich mir vorstellen , das sich am Boden , dort wo die Heizschlangen verlaufen, ein Bereich bildet, der Ideal für Ablagerungen, Pilze, Algen etc. sein könnte. Bedingt halt durch die höhere Temperatur.

    • Offizieller Beitrag

    Ich verstehe die Leute nicht, blablabla von wegen Regenwasser und Solar, welches ja wahrscheinlich auf die Umwelt oder den Geldbeutel abzielt. Im gleichen Atemzug aber ne Fußbodenheizung? Sorry, ist nicht bös gemeint, aber passt irgendwie nicht zusammen.


    Zum Thema WU Beton: WU bedeutet nicht wasserdicht! Poolfarbe funktioniert in Mitteleuropa nicht wegen der Witterung. Eine wirklich dichte Wanne, geschliffen für wenig Anhaftungen würde extrem aufwendig und teuer, ein Keller unter dem Haus wäre dagegen günstig. Ich kann dir auch nur zur Folie raten.

    Irgendwie geht hier der Grundgedanke eines Naturpools verloren. Manchmal ist es dann doch besser , bei immer weiter ausschweifenden Wünschen, über einen Chlorpool nachzudenken .

  • Den Sinn dieses Systems verstehe ich irgendwie nicht! Normalerweise wird doch der "Filter" mit Wasser aus dem Skimmer beschickt. Oder hast du vor, einen (separaten) Filter mit Wasser aus z.B. einer Tiefenabsaugung zu beschicken? Was machst du dann mit dem Wasser aus dem Skimmer? Der meiste Dreck schwimmt doch an der Oberfläche... d.h., er wird vom Skimmer aufgenommen. Eine Tiefenabsaugung nimmt i.d.R. hauptsächlich Wasser auf, aber nur sehr wenig "Dreck"...

    Das mit dem "...ist dann auch leiser" verstehe ich auch nicht so ganz! Wenn du nicht gerade direkt auf deinem Technikschacht schläfst, hörst du davon sowieso nichts...

    Die meisten Pumpen sind regelbar, d.h. man kann die runterdrehen. Verlängert die Lebensdauer und reduziert den Stromverbrauch erheblich.

    Der Sinn den ich darin sehe, wäre Pumpenstromverbaruch möglichst auf den Tag zu legen (Photooltaik).

    Und nachts nur den Kiesfilter zu versorgen.

    Wie macht man das denn mit der Drehzahlregelung in der Praxis?

    Dreht ihr da jeden Abend runter?

    Oder sucht ihr euch je nach Jahreszeit/Verschmutzung eine passende Drehzahl?

    Oder lasst ihr da ganz die Finger weg, wenn der Volumenstrom durch den Kiesfilter mal eingestellt ist?


    Danke für die Info dass die Pumpen so leise sind. Ich habe da leider keine Praxiserfahrung.

  • Nach der Trockenheit des Sommers 2022:

    • Nachfüllen mit Trinkwasser möchte ich vermeiden - kann ich verstehen, aber...
    • Wieviel Wasser muss man denn im Sommer Nachfüllen? - je nach "Hitze" und Wasserfläche kann das in Ausnahmefällen schon mal 1 m³ pro Tag sein.
    • Wo füllt man denn am besten nach? Im Skimmertopf? - wenn das Wasser wirklich sauber ist, wäre das unsinnig - einfach in den Teich!
    • Würde gerne mit Regenwasser nachfüllen - Regenwasser enthält i.d.R. viele Schadstoffe und viele Nährstoffe...
      • Kennt jemand eine Vorrichtung mit der man
      • erst mal den ersten Dreck bei einem Regen ins Abwasser lässt - kannst ja einen Druck- oder Sandfilter dazwischenbauen, danach den Schlauchdosierer zur Phosphatreduzierung.
      • danach das Regenwasser vom gewaschenen Dach auffangen kann? - verstehe ich das richtig, du willst (regelmäßig) das Dach waschen?
    • Würde gerne auch mit Zisternenwasser aus Betonzisterne nachfüllen - ist doch auch "nur" Regenwasser, oder?
      • Ist das überhaupt sinnvoll?
    • Darf der Pool auch überfüllt werden (Über Skimmer Oberkante)? - normalerweise solltest du irgendwo einen Überlauf bauen. Wenn nämlich z.B. der BSF überläuft und deinen Technikschacht flutet ist das blöd...
    • Überlaufendes Wasser kann ja Problemlos in die Zisterne für Gartenbewässerung, oder? - natürlich!
  • Ich will auf keinen Fall das Dach waschen, sondern das den Regen erledigen lassen.

    Also Regenwasser vom Dach erst dann in den Naturpool füllen, nachdem z.B. die ersten 300l Regenwasser alle Pollen und Dreck abgewaschen haben(die gehen in die Kanalisation).

    Ich dachte da gäbe es vielleicht Vorrichtungen, weil ja Zisternenbesitzer auch den ersten Dreck vom Dach nicht in der Zisterne haben wollen.


    Beim Zisternewasser habe ich bedenken, dass sich zusätzlich zum Dreck vom Dach auch noch Material aus dem Beton der Zisterne lösen könnte.

    Hat da jemand Erfahrungen?

  • Ich verstehe die Leute nicht, blablabla von wegen Regenwasser und Solar, welches ja wahrscheinlich auf die Umwelt oder den Geldbeutel abzielt. Im gleichen Atemzug aber ne Fußbodenheizung? Sorry, ist nicht bös gemeint, aber passt irgendwie nicht zusammen.


    Zum Thema WU Beton: WU bedeutet nicht wasserdicht! Poolfarbe funktioniert in Mitteleuropa nicht wegen der Witterung. Eine wirklich dichte Wanne, geschliffen für wenig Anhaftungen würde extrem aufwendig und teuer, ein Keller unter dem Haus wäre dagegen günstig. Ich kann dir auch nur zur Folie raten.

    Also ich verstehe euch so, dass an Folie kein Weg vorbei führt. Und zwar im Schwimmbereich und Im Filterbereich. Damit brauche ich auch keinen WU-Beton mehr?

    Sondern nur Beton, der mechanisch die Last aufnehmen kann.

  • Die Fußbodenheizung.. find ich cool ..allerdings hast du tatsächlich so viel Wärme „über“?

    Bei einem Naturpool-Showroom, den ich besucht hatte wurde gesagt, dass man das Poolwasser auf keinen Fall zu warm machen darf. Auch z.B. nicht in der Wärmepumpe, falls man mit einer solchen heizt (habe ich auf keinen Fall vor.). Deshalb die Idee mit der Heizung im Boden, die ja wegen der großen Fläche wenig Übertemperatur gegenüber dem Poolwasser braucht. Ich hoffe, dass sich dann an der erwärmten Stellen keine Veränderungen ergeben wie von@kotzbrocken angemerkt. Bei Bedarf kann man ja auch die Heizung drosseln/abschalten.


    Die Wärme ist tatsächlich "über" weil sie Solar erzeugt wird und nicht zum Heizen des Hauses gebraucht wird.


    Mir ist auch klar, dass ein großer Teil der Wärme nach unten verschwindet und den Hang und nicht das Wasser erwärmt. Das ist aber so gewollt und hilft mit den Hang und Naturpool länger vor Frost zu

    bewahren.

    Einmal editiert, zuletzt von jeffbeck ()

  • Also ich würd in den Apfel beißen und Trinkwasser nehmen, dann hast du zumindest was die Wasserwerte angeht eine Konstante und musst nicht rätseln wenn Werte zu hoch oder zu niedrig sind.

    Weiterhin wirst du um Folie nicht rum kommen, somit Beton der die Last aufnimmt.

    Zu zufrieren im Winter: Ich wohne am Land und um mich rum ist kein Windschutz, letztes Jahr (Klimakrise sei dank, Ironie!) ist da nix komplett zugefroren.

    Zu Pumpeneinstellung: Meine läuft während der Sommermonate so, dass sie ca 90 Watt/h braucht. Letzten Winter hatte ich sie mit geringster Stufe durchlaufen lassen.

    Und das mit der Fußbodenheizung würd ich mir überlegen. Wenn es dir zu kalt wird (ich gehe seit 01.01.2022 jeden Tag in den Pool) solltest du dir überlegen, ob du spaßeshalber nicht noch in einen dieses aufblasbaren, heizbaren Whirlpools für 4 Personen ca. 300 Euro investierst.

  • Regenwasser:

    Wir haben ein Einfamilienhaus, eine Garage und ein recht großes Gartenhaus. Wir sammeln von allen Flächen das Regenwasser in mehreren 1000L Behältern und einer 5 m³ Zisterne. Trotzdem reicht es, wenn es zwei Wochen lang nicht geregnet hat, nicht einmal, um den Garten zu bewässern. Den Teich damit auffüllen zu wollen, ist reine Utopie... . Und wenn es viel regnet, oder kühl ist, "verbraucht" der Teich auch nicht so viel, dass man regelmäßig nachfüllen muss...

    Solarthermie:

    Die Fußbodenheizung als Saisonverlängerer hört sich zunächst ganz gut an, aber wie das mit der Solarenergie eben so ist, wenn sie zu genüge da ist, braucht man keine, und wenn man sie bräuchte, ist nicht genügend da...

    Frost:

    Ich habe noch nie gehört, dass Bodenfrost ein Problem für einen Teich darstellt.

    Leitungswasser:

    In vielen Gemeinden oder Städten kann man sich eine zweite Wasseruhr legen lassen. Wenn man sicherstellen kann, dass dieses Wasser nicht in den Kanal gelangen kann, sondern ausschließlich im Garten versickert, braucht man dafür keine Kanalgebühr zu bezahlen. Das reduziert den Preis für Leitungswasser auf etwa ein Drittel.

  • Ich verwende ebenfalls einen "Brauchwasserzähler" - Grundsätzlich finde ich die Idee der Nachhaltigkeit sehr gut.

    Beim Naturpool gibt es wenige Parameter, die aktiv beeinflusst werden können. Dazu zählt z.B. das Nachfüllen in den Sommermonaten aufgrund der Verdunstung oder "Arschbombenschwallwasser". Leitungswasser hat eine konstante Qualität und "kostet" im Vergleich zu der gesamten Anlage/ Betriebskosten fast nichts.

    Am Ende leisten wir uns einen "Luxus" - dieser Luxus bedeut auch, eine Pumpe über mehrere Monate mit einer konstanten Leistung laufen zu lassen. Durch die Bauform der Variopumpen ist der Stromverbrauch überschaubar und nicht mit alten Poolpumpen aus der "Chlortechnik" zu vergleichen. Das Konzept des Naturpools sieht vor einen Filterbereich konstant zu durchströmen - da würde ich nicht das Risiko eingehen die Pumpe nur stundenweise zu betreiben und evtl. die Filterleistung und die Biologie negativ zu beeinflussen.

  • per-erik : danke für die Info, dass man gar nicht genügend Regenwasser hat.

    Da ich ja auch einen Garten haben werde hatte ich schon mal abgeschätzt, dass ich eigentlich das GANZE Regenwasser für die Pflanzen brauche. Für zusätzliche Toilettenspülung hatte das Wasser auch nicht gereicht.


    Dann müsste ich in Richtung Brauchwasserzähler gehen mit einem Wasserhahn im Garten ohne Ablauf in die Kanalisation. Mit dem Wasserhahn fülle ich den Pool, gieße den Garten usw...

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