Naturpool - Es wird ernst...

  • Hallo zusammen,


    nun wird aus einem Mitleser ein aktives Mitglied mit neuem Bauvorhaben.

    Ein paar Worte zu mir: Bin 37Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder (7 und 10) und wohne in Oberbayern.


    Nach einigen Wochen des Überlegens und Planens ist Folgendes entstanden:

    topteich-forum.de/gallery/album/190/


    Habe noch einige Fragen.


    Allgemein:

    Ist das Vorhaben grundsätzlich so realisierbar?

    Was würdet ihr anders machen?

    Habe ich an etwas nicht gedacht, etwas übersehen?


    Pool:

    Für die Mauer will ich die 17,5 cm Steine nehmen, Technik/BioFlow die 11,5cm.

    Die Mauern würde ich am liebsten mit Stein abschließen (werden sie einfach geklebt?), da der Technikschacht zugänglich bleiben muss, geht es dort natürlich nicht. Also was Leichteres für den Deckel muss her, Holz oder WPC? Oder gleich überall das Gleiche wählen, um verschiedene Aufbauhöhen zu vermeiden?

    Es ist geplant, die Verkleidung vom Technikschacht über einen Teil vom BioFlow bis zur Terrasse zu verlängern.


    BioFlow:

    Ist die Breite von 80cm bautechnisch machbar?

    Ich habe gelesen, dass man 300-500 l/h pro m² durch den Filter führen sollte. Damit komme ich bei mir auf max 2500 l/h. Da die Pumpe min. 9000l/h fördert, ist ein zusätzlicher Einlauf notwendig? Diesen würde ich unterhalb des einen Auslaufs (Trockensumpf) vom BioFlow-Filter platzieren.


    Technik:

    Da ich kein Quellstein oder Ähnliches habe, reicht die Filterkombi mit zwei Eingängen aus?


    Beleuchtung:

    Sind zwei Leuchten geplant. Eine unter dem Skimmer, die andere am Ausgang vom BioFlow-Filter.

    Was nimmt man da am besten her? Empfehlungen?


    Wartung/Pflege:

    Soll die Anlage auch im Winter laufen?

    Was macht der Reinigungsroboter eigentlich? Nur den Biofilm von der Oberfläche lösen? Er saugt ja nichts ab?

    Regelmäßige Reinigung des BSF und der Filterbeudel ist klar. Und sonst?


    Vielen Dank im Voraus!

    Gruß Roman.

  • willkommen ..... und Dein Pool ist eine gute Entscheidung....

    Grundsätzlich ist Dein Pool in dieser Art realisierbar.

    Meine Gedanken ohne die Umgebung zu kennen: Warum den Filterbereich an die Terasse? Man könnte sie an die Westseite verlegen und den Schwimmbereich bis an die Terasse führen. Ist evtl. eine Überlegung wertund gibt mehr "Schwimmbreite" . Bei dem Einstiegsbereich wird sich Dreck sammeln - das bekommt der Skimmer nicht weg. Hier evtl. eine Schräge einplanen.

    Die Mauerabdeckung wird geklebt oder mit Trasszement befestigt (wenn es Stein sein sollte) - die Höhen zum Technikschacht werden mit den Belägen entsprechend ausgeglichen. Eine große Klappe aus WPC mit Gasdruckfedern haben sich bewährt.

    Einen zusätzlichen Einlauf solltest Du einplanen, um mehr Möglichkeiten bei der Einstellung der Pumpenleistung zu haben.... also auch direkt auf den Skimmersog.

    Das System kannst Du ausschalten, wenn es unter 10°C sind. Die Pumpe wird dann im Winter frostrei gelagert.

    Zur Wartung: Der Robi holt den Mulm und andere Feststoffe vom Boden. Den Biofilm schruppt er nicht weg. Bei einem Tosstec mit dem Bürstensystem mag das evtl. anders sein.

    Ansonsten wirst Du keschern, die Wände abbürsten, je nachdem, wie "sauber" Du Dein System haben möchtest. Die Qualität eines Chlorpools wirst Du nur sehr schwer erreichen.... Aber dafür ist es Natur mit sehr angenehmen Wasser.....

    Das ist alles, was mir gerade auf dem Heimweg vom verregneten Tirol in das sonnige NRW einfällt....

    Bin wahrscheinlich bei Dir vorbeigekommen..... :)

  • Für die Mauer will ich die 17,5 cm Steine nehmen

    wie willst du die befüllen? Wir haben 20er Steine genommen und das war durch die Armierungseisen, die ja in jede Reihe gelegt werden, z. T. schon schwer mit dem Mischwagen zu befüllen. Ich habe für die Stützmauer und den TEchnikschacht 15er Steine genommen und das war dann eine wirkliche Challenge, auch deswegen weil der Auslaufstutzen für den Beton breiter war.

  • Ich hab auch mit 17,5 er gemauert . Zum füllen hab ich mir eine Art Trichter gebaut aus paar Bretter. Der Trichter hat die Form eines Trapez, grösse entsprechend der Steinbreite und war ca. 70-80cm lang . Das entspricht in etwa der Breite von einer Schubkarre.

    Gruß Timo

  • Das habe ich auch so ähnlich gelöst. Allerdings hatten wir Probleme, dass beim Befüllen der Beton bis ganz nach unten gelaufen ist, weil er sich in den Reihen mit zwei Armierungseisen verstopft hat. Da hat der Mischwagenfahrer den Beton ordentlich flüssig machen müssen und wir haben trotzdem noch mit Betonstahlstangen nachhelfen müssen.

  • wir haben auch die 17,5er verwendet und hatten eigentlichkein großes Problem damit. Allerdings haben wir selbst gemischt und mit Eimern eingefüllt.

    Wir haben aber (möglich durch das selbst anmischen) auch nicht die volle Wand sondern immer nur max. 3 Reihen tief zu füllen, was es auch einfacher gemacht hat.

    Die Lücken sollten sich spätestens beim verdichten gut füllen. Da wir hier mit einem Flaschenrüttler gearbeitet haben war das auch kein großes Thema.

    Wenn du mit einem Mischwagen arbeitest hast du hier zwei Faktoren bei denen du nachhelfen kannst:

    Grad der Flüssigkeit (hat aber eigentlich auch seine Grenzen, da du sonst das optimale Zement-Wasser gemisch verlierst) und Größe der Zuschlagstoffe. Letzteres kannst du (zumindest bei uns in der Gegend) auswählen.

  • Warum den Filterbereich an die Terasse? Man könnte sie an die Westseite verlegen und den Schwimmbereich bis an die Terasse führen. Ist evtl. eine Überlegung wertund gibt mehr "Schwimmbreite" .

    Geht leider so nicht. Da die Terrasse überdacht ist, wird mir das ganze einstürzen, wenn ich nebenan so tief (1,8m) graben würde. Mit dem Filterbereich wird es gehen denke ich.

    Bei dem Einstiegsbereich wird sich Dreck sammeln - das bekommt der Skimmer nicht weg. Hier evtl. eine Schräge einplanen.

    Wenn ich den Zulauf im Einstiegsbereich entsprechend platziere, sollte da nicht eine Strömung entstehen, die das meiste abführt? Mit der Pumpenleistung könnte man es auch zusätzlich steuern können.

    Zur Wartung: Der Robi holt den Mulm und andere Feststoffe vom Boden. Den Biofilm schruppt er nicht weg. Bei einem Tosstec mit dem Bürstensystem mag das evtl. anders sein.

    Reicht so ein Tosstec Bürstsauger für die Reinigung aus? Zusätzlich ein Schlammsauger wird nicht gebraucht?

    wie willst du die befüllen? Wir haben 20er Steine genommen und das war durch die Armierungseisen, die ja in jede Reihe gelegt werden, z. T. schon schwer mit dem Mischwagen zu befüllen.

    Ich werde den Beton selber mischen und befüllen. Habe da kein Zeitdruck.


    Danke für die ersten Anregungen!

  • Zitat

    Reicht so ein Tosstec Bürstsauger für die Reinigung aus? Zusätzlich ein Schlammsauger wird nicht gebraucht?

    Mit dem Tosstec kenne ich mich nicht aus - der Robi dient in erster Linie der Unterhaltungsreinigung. Der Sauger wird zur intensiveren Reinigung benötigt (Rückspülen/ Grundreinigung). Ich war 1 Woche im Urlaub und habe viel Mulm auf dem Boden. Mit dem Sauger habe ich es in einem Arbeitsgang erledigt. Der Robi fährt da min. 4-5 mal durch und wirbelt immer wieder Mulm auf.

    Zitat


    Geht leider so nicht. Da die Terrasse überdacht ist, wird mir das ganze einstürzen, wenn ich nebenan so tief (1,8m) graben würde. Mit dem Filterbereich wird es gehen denke ich.

    Für den Filterbereich wird auch ca. 1,2m tief ausgeschachtet....


    Zitat


    Wenn ich den Zulauf im Einstiegsbereich entsprechend platziere, sollte da nicht eine Strömung entstehen, die das meiste abführt? Mit der Pumpenleistung könnte man es auch zusätzlich steuern können.

    Müsstest Du ausprobieren..... könnte klappen.

  • Wir haben auch direkt bis an die Terrasse gebaut. Dach ca einen Meter von der Kante abgestützt. Dann ca 1.60 m tief ausgebuddelt. Siehst du auf meinen Bildern. Habe noch nicht rausgefunden wie ich die verlinke. Wenn wir fertig sind steht an der Terrasse eine Mauer von ca80cm und der schwimmbereich ist dann bisschen mehr wie 2m

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