Eure Erfahrungen zur Filtertechnik

  • Guten Morgen zusammen,


    Ich möchte dieses Frühjahr einen Schwimmteich bauen, bin mir aber noch unsicher wieviel Filtertechnik notwendig bzw. sinnvoll ist um ansprechendes Wasser zu erhalten.

    Dazu wollte ich Euch fragen. Und es wäre nett wenn Ihr Eure Langzeit-Erfahrungen schildern könntet.


    Folgende Fragen stellen sich mir bei der Planung:

    Die Standartfilterung für Schwimmteiche /Naturpools funktioniert meinen Recherchen nach zuerst über einen Skimmer (mit oder ohne integriertem/nachgeschaltetem Vorfilter z.B. Schwamm oder Bogensieb).

    Das vorgereinigte Wasser wird dann in ein Drainagesystem ( z.B. Bioflow) im Kies/Pflanzenfilter gedrückt. Der Kies wird dabei von unten nach oben durchflossen und gelangt anschließend in den Schwimmbereich zurück.

    Meine Sorge ist jetzt, dass die Drainagerohre über die Jahre verstopfen und /oder Pflanzenwurzeln einwachsen.

    Ich will ja nicht alle Jahre etliche Tonnen Kies auswechseln.

    Habt ihr Erfahrungen über die Standzeit?


    2. Machen Bodenabläufe Sinn?

    im Koiteichbau bin ich erfahren. Da benutzt man ja bekanntlich zusätzlich zum Skimmer auch Bodenabläufe DN 100.

    Allerdings ist in Koiteichbau die Pumpenleistung viel höher, sodass die Bodenabläufe auch vernünftig ziehen und den Grund in den Bereichen mehr oder weniger sauber halten.

    Im Internet trennen sich die Meinungen zu Bodenabläufe!

    Ich nehme aber stark an, dass Bodenabläufe den Grund nicht sauberer machen als ohne. Besonders bei der Pumpenleistung bezogen auf das Wasservolumen.


    Um jetzt auf Nummer sicher zu gehen habe ich vor, einen großen Filter z.B. 2 x 4 m unter den zukünftigen Steg gleich mit zu betonieren.

    Mein Gedanke dabei ist, dass ich die Absaugungen (Skimmer / Bodenablauf) vom Teich erst in eine Absetzkammer zum Sedimentieren, dann z.B. in einen Biologischen Filter / Feinfilter (z.B. Patronenfilter) gelangen und erst danach in das Verteilersystem im Kiesfilter. Somit würde dieser nur mit äußerst Schwenstofffreiem Wasser geschickt.

    Also eigentlich einen Filter der es auch mit Fischbesatz wie Koi aufnehmen könnte.

    Die Sedimente in der Absetzkammer saugt man dann bequem intervallweise ab.

    Diese Anordnung funktioniert seid 20 Jahren problemlos und vor allem wartungsfreundlich bei meinem Koiteich. Wobei noch eine UV Lampe zwischen geschaltet ist.


    Oder ist meine Überlegung übertrieben (praktisch einen Koiteichfilter zu bauen) und man kommt mit dem üblichen Skimmer und Kiesfiltern zu zufriedenstellenden Ergebnissen?


    Braucht man eine UV Lampe?

    Erfahrungsgemäß am Koiteich auf jeden Fall. Aber dann ist das Wasser auch binnen weniger Tage glasklar.


    Der Schwimmteich soll ca. 12m x 4m Schwimmfläche und 1,5 m tief werden. Dazu kämen dann noch entsprechende Flachwasserzonen mit Bepflanzung die mit dem Drainagerohre als Filter dienen sollen.


    Die Kernfrage ist demnach : reicht ein Skimmer zur Oberflächenablaugung und eine Pumpe die in die Drainagerohre drückt alleine aus?


    Ich wohne in 46562 Voerde. Eventuell wohnt Ihr in der Nähe und ich kann euren Teich besichtigen.

    Danke für Rückmeldungen!

  • Hallo Thorsten ,

    Schön das du hier her gefunden hast . Ich fänds auch Toll wenn du evtl. mal Paar Bilder von deinen Beschuppten Freunden einstellst . Jetzt zu deinen Fragen.

    Bei Koiteichen machen Bodenabläufe Sinn. Die Fische machen ich nenns mal Dreck im Unterwasser, der muss wieder raus . Ihr fahrt da mit wesentlich mehr Umwälzung da funktionieren die Abläufe sehr gut . Der Dreck kann zu denn Abläufen gekehrt werden und ist somit schonmal aus dem Becken . Auf die Filterkette danach verzichte ich hier erstmal , die sollte natürlich passen.


    Da wir im Schwimmteich normal keine Fische haben , haben wir Hauptsächlich Dreck der Reinfällt. Der Landet also erstmal auf der Wasseroberfläche . Die läst sich mit einem Oberflächenskimmer gut abziehen und der Dreck ist raus bevor er auf denn Boden sinkt . So der Grundgedanke .

    Ausserdem haben wir nicht soviel Umwälzung bedingt durch denn Biofilter . Der sollte mit ca. 300-500Liter pro m² beschickt werden . Somit haben wir auch keine starke Strömung der denn Dreck dann wieder nach oben mitreißen sollte um irgendwie gefiltert zu werden . Deswegen würde ich auf Bodenabläufe hier verzichten .

    Da viele aber Versuchen ihre Architektonische Rechteckigen Becken so sauber wie möglich zu halten um evtl. einen Chlorpoolcharakter entstehe zu lassen setzen wir für denn Dreck der doch denn weg zum Boden findet und um denn Biofilm auf der Folie im zaum zu halten Poolroboter ein. Soweit erstmal zum Becken .

    Jetzt zur Filterkette.

    Da viele Blätter dabei sein werden die lange schwimmen würde ich hier kein Absetzbecken einsetzen . Bei Koidreck würde das eher gehen. Als Grobfilter haben sich Bogensiebfilter bewährt. Nicht viel schnickschnack, effizient , Ausreichende Vorfilterung und günstig, auch im weiteren Unterhalt. Trommler sind meist zu fein , Biofilm besetzt die Filterelemente und die Druckpumpe zur Reinigung macht es unnötig kompliziert und teuer im weiteren Unterhalt.

    Nach der Grobfilterung die im besten Und günstigen Fall in Schwerkraft ausgeführt ist kommt die Pumpe. Danach evtl. noch eine Feinfilterung wobei ein Bsf mit 0,3mm ausreicht . Die Feinfilterung ist Geschmackssache und je nach Ausführung günstig und wartungsintensiver z.b. in Form von Filtersocken , oder bissl teurer dafür standzeitfreundlicher in Form von Druckfilter . Da wir hier biologische Prozesse haben sammelt sich dort noch gut Material und ich würde auf zu reinigende Filtermaterial setzt. Sand oder Glas wie im Chlorpool sind hier keine gute Wahl . Ich setzt hier auf Aqualoons. Die lassen sich leicht in der Waschmaschine reinigen und haben eine sehr hohe Aufnahmefähigkeit ohne grossen Gegendruck aufzubauen.

    Danach geht's sehr fein gefiltert zum biologischen Kiesfilter.

    Auf uvc kann man im Schwimmteich verzichten . Ich hab keine und mein Wasser ist glasklar, eine Grünfase sollte aber nach neubefüllung und bei noch nicht eingefahrenen Biofilter in Kauf genommen werden. Das ist ein völlig normaler Biologischer Prozess.

    Ich Hoffe ich konnte dir hiermit ein paar grundlegende Fragen beantworten.

    Gruss Timo

  • Hallo Timo,


    schonmal Danke für deine Rückmeldung.

    Dann habe ich die Sache ja richtig eingeschätzt. Es kommt auf eine möglichst gute Vorfilterung an, bevor es in den Kiesfilter geht um diesen nicht zu Verstopfen.

    Aqualoons habe ich mir angeschaut. Die werden anscheinend in einen relativ kleinen Druckvorfilter, ähnlich einem Sandfilter dem Kiesfilter vorgeschaltet.

    Im Forum schreibt man allerdings, dass man wegen des kleinen Filterbehältnisses, diese dann auch oft reinigen muss.

    Meine Intention ist aber vielmehr einen wartungsarmen Filter zu haben, den ich nicht alle paar Tage reinigen muss. Vom Skimmer mal abgesehen. Aber der geht Rück zuck.

    In den verschiedenen Foren rund um Koihaltung ist seid einigen Jahren auch wieder eine Tendenz zur "Einfachheit der Filtertechnik" zu beobachten. Es muss nicht immer der vollautomatische Endlosbandfilter oder ähnliches sein. Von den Anschaffungskosten erst gar nicht zu sprechen....

    Ein auf die Durchflußrate abgestimmter Bürstenfilter (old school Style) wie die Züchter das in Japan seid Ewigkeiten machen, macht das Wasser genauso klar obwohl er ja eigentlich kein "Feinfilter" ist.

    Diese müssen aber, damit sie funkionieren, sehr langsam durchströmt werden. Daher, das Verhältnis Volumen zu Durchflussrate muss stimmen.

    Das allerwichtigste, so glaube ich, ist die richtige Dimensionierung und die damit verbundenen Reinigungsintervalle.

    Der riesen Vorteil ist dabei, dass solche "altmodischen" Filter nie verstopfen können. Wie oft lese ich in den Koi-Foren, dass die Teichbesitzer ihre hochtechnisierten Filter wieder rückbauen weil ständig irgendwas an den Komponenten dieser Filter ausfällt / nicht richtig funktioniert wie angepriesen.


    Aber zurück zum Schwimmteich:


    Auf der Grundlage, dass man einen effektiven Vorfilter vor dem Kiesfilter braucht den ich eben nicht 2-3 Mal die Woche Säubern will, denke ich den Vorfilter dementsprechend groß zu dimensionieren damit die Reinigungsintervalle länger werden können.

    Auch sollte dieser mit wenig Aufwand Rückgespült werden können ( oder halt gesäubert).

    Ich dachte hier an einen Vorfilter, der einfach viel größer ist ( z.B. 1000L.), der z.B. mit einigen 100 Litern Helix befüllt ist. Er kann mit den üblichen Teich-(Vario)pumpen beschickt werden und funktioniert in Schwerkraft. Da Helix schwimmt, braucht man nur die Pumpe abstellen. Den Behälter händisch umrühren oder durchblowen, kurz absetzen lassen und kann den Behälterboden absaugen oder mit einen Zugschieber ablassen.

    In der Koicommunity wird dieses Verfahren auch genutzt ( Beadfilter).

    Natürlich muss man auf die Biologie im Kiesfilter achten. Der Rückspülvorgang kann nicht "ewig" dauern, da sonst die Filterbakterien beginnen abzusterben.


    Hat einer im Forum Erfahrung mit der "Idee" eines großen Vorfilters mit z.B. Helix und daher leichter Rückspülbarkeit.


    Grüße Thorsten

  • Also mein Feinfilter beherberg 1 Packung ca. 700gr. der Aqualoons, obendrauf 1 Packung Oc1 Filtermedien. Denn Druckfilter habe ich in der letzten Saison 4 mal gereinigt . Der Druckfilter ist von Ralf Glenk Topteich , der Filter ist ca. 70cm hoch und hat einen Durchmesser von ca. 40cm . Die Aqualoons reinige ich in der Waschmaschine . Der Wechsel dauer ca. 5 min.

    Jetzt kommst du 8o

  • Guten Abend Timo,


    ach so...auf den Bildern sieht der Filter kleiner aus....


    Ich schaue mir mal die Anschlüsse an ....da muss ja auch genug Wasser durchgehen ohne großartige Verluste.

    Für eine Teichgröße von angestrebten ca. 100 m3 brauche ich bestimmt ne Vario 20000.


    Danke für die schnelle Rückmeldung

    Grüße Thorsten

  • Welchen Filter meinst Du denn? Den Bogensiebfilter oder einen nachgeschalteten Druckfilter?


    En BSF ist z.B. https://topteich.de/Bogensiebfilter-Premium-niedrige-Version - diese Filter werden auch unter Selbstbau als Filterkombinationen angeboten - mit Pumpe auf einem Board. Ein Druckfilter wie ihn Landwirt einsetzt ist z. Zt. nicht im Programm. Dafür sind die Bioflows mit Filterbeuteln aufgerüstet....

  • Hallo zusammen,


    Mal andere Überlegungen zur Filterung von mir....


    Gibt es hier im Forum irgendwelche Erfahrungen die Drainagerohre im Kiesfilter mittels Luftheber zu beschicken?

    Das dieses trotz des geringeren Drucks anscheinend geht, hatte ich vor einiger Zeit bei einer Teichbesichtigung sehen können.


    Desweiteren....

    anstatt in den Kiesfilter zu drücken....geht's auch anders herum !?

    Also man saugt vom Teich durch den Kies in die Drainagerohre.

    Da könnte aber langfristig zum Zusetzen des Kies kommen, weil die ganze Biomasse ja dann eher komprimiert würde.

    Durch eine Rückspülung könnte man eventuell Abhilfe schaffen.


    Vielleicht gibt's ja Erfahrungen

  • Das Thema Luftheber wurde schon mal diskutiert, aber ich weiß nicht mehr ob es dann umgesetzt wurde bzw wie die Erfahrungen waren...

    Theoretisch müsste das möglich sein denke ich...

    Zu deinem 2. Punkt:

    Du würdest dir den ganzen Dreck ungefiltert in den Kies ziehen, davon würde ich stark abraten!

    Eine Rückspülung ist denke ich dann nur möglich wenn du da mit ordentlich Duchflluss und Druck rein gehst. Der Kies verteilt das Wasser beim aufsteigen stark und sobald sich da etwas an den Steinen festgesetzt hat ist es wahrscheinlich kaum möglich das wegzubekommen.

    Ps. Das sind nur Vermutungen, keine Erfahrung!

  • Ich denke hier arbeiten die meisten Teichbetreiber mit folgender Filterkette:

    Skimmer - BSF - (Druckfilter) - (Filterbeutel) - Kiesfilter

    Es gibt bestimmt noch andere Möglichkeiten - aber das o.g. System hat sich ja schon oftmals bewährt..... und ist einfach im Aufbau und der Unterhaltung.


    Wenn ich sehe, wie ein Freund an seinem Chlorpool rummacht.... =O

    • Offizieller Beitrag

    Ein neuer Druckfilter ist zwar als Prototyp fertig, aber wir schaffen es nicht mit der Serienfertigung zu beginnen. Wir geraten wegen des hohen Bestelleingangs z.T schon bei den eingeführten Produkten in Rückstand. Oder es fehlen plötzlich Komponenten. Aktuell ist dies bei dem einfachen Bogensiebfilter der Fall, sodass wir die Filterkombi zunächst im Shop ausblenden mussten. Dazu kommt, dass viele Zulieferfirmen oder Großhändler ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt haben. Das funktioniert nicht so gut, wie es im Fernsehen dargestellt wird. Diese Mitarbeiter können zwar telefonieren, haben aber keinen Zugriff auf die Warenwirtschaft oder sind nicht mehr mit anderen Abteilungen vernetzt. Anfragen wann ein Produkt oder Bauteil wieder verfügbar ist, werden daher nur mit Schulterzucken, aber ohne konkreten Termin beantwortet. Ich werde unseren eigenen Personalstamm noch etwas aufstocken und hoffe dass wir bald einige Innovationen präsentieren können.


    Den Druckfilter sehe ich eher als eine Alternative für Faule :) . Er funktioniert wie ein Beadfilter, nur ohne Blower für die Rückspülung.

    Wenn man sich erstmal an den Gedanken gewöhnt hat, dass der Beutelfilter im Verteilerschacht auch für kleines Geld ganze Arbeit leistet, kommt man mit dieser Ausstattung sehr gut zurecht. Die Beutel gibt es in drei verschiedenen Filterschärfen, so das jeder seinen eigenen optimalen Kompromiss zwischen Standzeit und Filterfeinheit ermitteln und umsetzen kann.

    Was fehlt ist ein einfacher Druckfilter zum einbuddeln. Für alle die eine altes System nachrüsten möchten, oder eine weniger gut funktionierende Filtertechnik verbaut haben. Vielleicht finde ich noch was auf dem Markt. Aber das hat keine Priorität.


    Ich hatte mich mal vor längerer Zeit mit Lufthebern befasst und auch mal einen zur Bemusterung bestellt. Das ganze war mir dann aber bei allen theoretischen Vorteilen doch etwas heikel. Übrigens hat die Firma den Vertrieb wieder eingestellt. Soweit ich mich erinnern kann, benötigt man auf der Zulaufseite eine möglichst große Wassertiefe. Die ist im Filterbecken schon mal nicht gegeben. Dann erreicht man auch nur eine geringe Förderhöhe im Steigrohr, es sei den man setzt einen starken Kompressor ein, der dann aber wiederum der Stromersparnis entgegensteht, laut und wartungsanfällig ist. Was passiert wenn nicht genug Wasser nachkommt, weil sich Schlitze und Kieschicht zusetzen, oder der Wasserspiegel im Sommer stärker sinkt?

    Wenn man über außerordentlichen Mut verfügt, kann man sich an eine solche Filterkonstellation herantrauen. Im Schwimmteich ist ein Umbau einer Filterkette immer sehr mühselig. Ist eher etwas fürs Aquarium.

  • Ich hab auch schon versucht mit Luftheber eine geeignete Filterkette aufzubauen. Vergeblich. Ausser wie Ralf schon schreibt mit ordentlich Höhe . Da kommt dann aber noch soviel dazu des es sich nichtmehr rechnet . Lieber ein Schwerkraftsystem wie Torf es schon angesprochen hat und die viele hier verbaut haben . Das ist erprobt und funktioniert. Die Variopumpen verbrauchen dann eh so wenig Strom weil man kaum höhe pumpen muss.

    Und einen kiesfilter von oben nach unten zu durchströmen würde ich schon garnicht empfehlen. Wie willst du dann Rückspülen?

    Gruss Timo

  • Hallo Ralf,

    das mit den Filterbeuteln im Verteilerschacht funktioniert ja soweit auch, keine Frage. Das sieht man ja an vielen schönen Teichen hier im Forum.

    Es geht ja eigentlich nur um einen effektiven und wartungsfreundlich Vorfilter vor dem Kiesfilter.


    Ich hatte nach möglichen Erfahrungen bezüglich Lufthebern gefragt, weil das eigentlich die wirtschaftlichste Lösung wäre. Man schafft bei guter Bauart viel mehr Literleistung pro Watt.

    Nur gibt es ja auch die von dir geschilderten Nachteile.

    Aber dafür auch viele Vorteile.

    Als Nachteil sehe ich ja auch, dass man mit weniger Druck in den Kiesfilter drückt als es die Vario pumpen machen.

    Deshalb stelle ich das ja auch zur Diskussion mit der Hoffnung, dass einer eventuell schon Erfahrungen sammeln konnte.

    Zudem sind sie leicht selbst zu bauen.

    Da keine mechanischen Teile ausfallen können, funktionieren sie eigentlich immer.

    Schwachpunkt wäre hier der Kompressor an sich der ausfallen könnte. Aber das können auch die "normalen Pumpen".

    Dass ein Kompressor störanfällig ist, kann ich nicht bestätigen. In 25 Jahren Aquaristik ist mir nur ein Mal ein Kompressor kaputt gegangen. Natürlich die Membrane. Aber die gibt's als Ersatzteil.

    Geräuschentwicklung, natürlich. Das ist aber modellabhängig. Die Highblow s sind kaum hörbar.

    Man könnte den Kompressor auch in der Gartenhütte, wenn am Teich vorhanden, unterbringen.

    Abgesehen davon hat eine Aquamax 10000 bei mir auch bestimmt 20 Jahre gehalten.

    Aber beim Spaltsieb entsteht doch auch eine Geräuschentwicklung die störend sein könnte.


    Grüße Thorsten

    • Offizieller Beitrag

    Muss jetzt meinen Senf auch dazu geben. Luftheber ist eine tolle Sache, aber nicht in Verbindung mit einem BSF. Du benötigst halt eine Wassersäule um das Wasser entsprechend über einen bestimmten Punkt zu heben.

    Die Möglichkeit besteht, wenn die Filterkette andersrum läuft. Also von oben nach unten durch den Kies und dann mit einem Luftheber wieder nach oben, das geht. Nur dann hab ich allen Dreck und Mulm auf dem Kies liegen, wie lange geht das gut ? Beim absaugen schaffe ich einige Zentimeter, aber was ist mit den Schichten darunter ?

    Jetzt könnte man mit blowern argumentieren, aber was sollen 100 oder 200 l Druckluft aus einem herkömmlichen Kompressor in einem mehrere Tonnen großen Kieskörper ausrichten ?

    Und bei ordnungsmäßigem Einbau des Bioflow Turms ist der Zulauf auch drucklos.

  • Da hast du Recht, ein Spaltsieb braucht eine Höhendifferenz und den Kies von oben nach unter zu durchströmen sehe ich auch kritisch.

    Es ginge, wenn ein anderer Vorfilter benutzt würde der in Schwerkraft funktioniert und der auch mit geringem Aufwand zu reinigen ist.

    Wie ich das so sehe drücken die Variopumpen ja auch zuerst in den Verteilerschacht und nicht in die Drainagerohre selbst. Dort "Entspannt" sich das Wasser um schließlich in die Drainage zu gelangen. Der eigentliche Pumpendruck liegt demnach ab Verlassen der Vorfilter-Filterbeutel nicht mehr an. Das vorgereinigte Wasser fließt ab da, alleine durch die Schwerkraft in die Drainagerohre.

    Das bekommt man auch mit einem Luftheber hin. Dieser braucht nur in den Verteilerschacht münden.


    Grüße Thorsten

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