welcher Kies/Splitt für Kiesfilter?

  • Hallo,

    wir haben uns für einen Naturpool mit Kiesfilter (High Flow) entschieden.

    Welchen Kies muss man dafür nehmen?

    Ist der DoloSafe wirklich so viel besser geeignet?

    Er ist extrem teuer...


    Körnung sollte laut Hersteller 16/22 sein.


    Vielen Dank für Eure Antworten.

  • Genau im Ratgeber steht schon so ziemlich alles was man über denn Filterkies wissen sollte.

    Es gibt mehrer Anbieter von Kiesen die zertifiziert sind . Dolosafe ist einer davon . Der Kies wird dann regelmäßig auf Schadstoffe untersucht die wir nicht im Teich haben wollen . Z.b. Phosphat.

    Ausserdem sind die kiese normal mehrfach vorgewaschen .

    Holt man sich seinen Kies beim nächsten kieswerk bekommt man evtl. Probleme mit Algen wenn der Kies in diese Richtung belastet ist .

    Ich hab meinen kies letztes Jahr bei unserem Kieswerk vor Ort geholt , 16-32 für die Verteilerschicht und 8-16 oben drauf für die Filterschicht .Die Tonne hat ca. 20,- gekostet da nicht zertifiziert . Denn Kies hab ich zuvor meinem Selbsttest unterzogen . Bis jetzt sieht alles sehr gut aus und ich glaube nicht das mein Wasser mit zertifizierten Kies noch klarer währe.

    Gruss Timo

  • Vielen Dank für Eure Antworten.


    Ich warte derzeit auf ein Angebot der Firma Nöhmer in Österreich. (DoloSafe)

    Mal sehen, was das kosten würde.


    Wir möchten beim Kies nichts falsch machen, denn wenn der einmal drin ist und dann nicht richtig filtert, wäre es ein sehr großer Aufwand ihn wider zu tauschen.

  • Richtig filtern wird er schon, egal wo er herkommt. Das Problem könnte lediglich Schadstoffbelastung sein, je nach dem, wo der Kies herkommt.

    Wir haben unseren Kies aus dem örtlichen Kieswerk, schön gewaschen etc. . Aber, was uns zu dem Zeitpunkt nicht klar war, das Kieswerk befindet sich auf einer ehemaligen Landwirtschaftlichen Fläche. Wir vermuten, dass der Kies deswegen überdurchschnittlich phosphatbelastet ist. Unser Teichwasser ist glasklar, aber die Fadenalgen sind ein Problem (wir haben diese Saison schon ein mal absaugen müssen).

  • Aquagran ist auch ein Anbieter für zertifizierten Kies der gern genommen wird für Kiesfilter.

    Der Kies dient ja hauptsächlich dazu Besiedlungsfläche zu sein für verschiedene Mikroorganismen. Der Biofilm der sich auf dem Kies bildet ist der Filter denn wir an der Stelle wollen.

  • Mit der Frage des Filterkies beschäftige ich mich nun schon eine Zeit und habe im Ratgeber auch schon gelesen...


    Als Überdeckung für die Ausströmrohre wird immer von der Größe 16/32 gesprochen. Die Filterschicht variert beim Ratgeber und hier im Board jedoch: von 2/8 bis 8/16 ist da vieles zu lesen. Ist das nicht so tragisch oder gibt es da irgendwelche Richtwerte?


    Und dann natürlich auch die Frage WOHER beziehen? In meiner Umgebung gibt es einige Schotterwerke. Ich habe auch schon dort und da angefragt, von einer möglichen Phosphatbelastung weiß aber eigentlich keiner so recht was. Und die zertifizierten Kiese sind ja unsagbar teuer. Die kosten ja das 5-7fache eines gewöhnlichen Kies.

    Denn Kies hab ich zuvor meinem Selbsttest unterzogen . Bis jetzt sieht alles sehr gut aus

    Wie hast du denn das gemacht - diesen Selbsttest?

  • Ich würde nie wieder Kies nehmen der nicht zertifiziert ist. Wasser Test reicht nicht um Jahre zu simulieren. Da wird wenn mit Salzsäure gearbeitet. Habe bei Dispoplus GmbH angefragt. Da ich allen Kies austauschen musste. Die Kosten und den Ärger hätten wir uns auch sparen können. Deshalb gleich vernünftig machen. Grüße

  • Hast du bei deinem ersten Kies damals einen Selbsttest gemacht ?

    Zertifizierter Kies wird auch nur 1x im Jahr zertifiziert im Betrieb . Nicht jede Ladung :/.

    Ich möchte hier natürlich nicht animieren, das muss jeder selbst entscheiden was er in seinen Teich kippt

  • Ich hatte heute ein sehr interessantes Gespräch mit dem Laboranten eines Schotterwerkes in meiner Nähe in Oberösterreich geführt. Hat selbst einen Schwimmteich vor 18 Jahren realisiert. Er hat mir einen Schotter aus einer Grube empfohlen der sehr quarzhältig sei. Den habe auch er für seinen Schwimmteich verwendet und seiner funktioniere sehr gut. Er meinte, dass der lt. seiner Untersuchungen mit den teuren zertifizierten Kiesen mithalten könne.


    Zudem hat er mich darauf hingewiesen, dass seiner Meinung nach der Phophatgehalt des Wassers mit dem befüllt wird, eine viel entscheidendere Rolle spielt. Er meinte, dass da die normalen Untersuchungen nicht wirklich aussagekräftig sind und dass man sich da um eine genauere Auswertung kümmern solle.

    Ein Bekannter von ihm hätte für das Befüllen einen Phosphatfilter verwendet. Kennt jemand hier so etwas?

  • Das Nachfüllwasser durchströmt den Schlauchdosierer und löst die darin enthaltenen Tabletten. Dadurch werden Polymere frei , die in der Lage sind Phosphat unwiderruflich zu binden.

    Die Filterpatrone im Bioflow ist z.B. für Austernschalen oder den Phosphatbindblock. Der ist aber dazu gedacht , im laufenden Betrieb Phosphatspitzen zu reduzieren, die von z.B. Pollen oder Sand eingetragen werden.

  • Wer sich gegen zertifizierten Kies entscheidet sollte sich die Kiesgrube, bei der er kaufen will, sehr genau anschauen. Insbesondere wo genau "sein" Kies ausgebaggert wird. Ist das eine ehemalige landwirtschaftliche Fläche, dann Finger weg - denn da ist der Kies definitiv mit Phosphaten belastet!

  • Hallo würde gerne meinen Filter erneuern ca. 3X3X1,2m wurde vor 6 Jahren angelegt. Der Teichbauer hat damals Lavasteinchen (Lapillo Volcanico) verwendet. Würde diesen gern austauschen - was würdet ihr empfehlen?


    Vielen Dank für Euer Feedback


    Beste Grüße

    Daniele

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